Sommer, Park und SonnenscheinGeschrieben von: Gerald Venzl Samstag, den 17. Juli 2010 um 15:54 Uhr Es ist Sommer in der Stadt. Was heißt das: Bis zu 40 Grad und ein Haufen Stahl und Beton. Da ist es natürlich verständlich, dass man sich am Wochenende entweder Richtung Strand oder Richtung Park beweg. So wie auch wir am Sonntag:
Auch ein kleiner Babyvogel genoss das herrliche Wetter:
Pumsti wie er uns am Liebsten ist:
Zum Abschluss noch ein bisschen Sight-Seeing: Das Haus in dem John Lennon wohnte und vor dem er erschossen wurde. Yoko Ono wohnt noch immer dort!
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Independence DayGeschrieben von: Gerald Venzl Dienstag, den 06. Juli 2010 um 21:17 Uhr Am Sonntag war der 4. Juli. Der 4. Juli ist nicht irgendein Tag hier in den USA. Für die USA ist es der Unabhängigkeitstag, also der Tag an dem die Vereinigten Staaten - damals nur 13 Staaten - gegründet wurde. Der Tag an dem die Kolonisten den Briten gesagt haben, dass sie nicht länger Teil von Großbritannien seien und somit gleichzeitig in den Krieg gezogen sind. Wie ihr euch alle vorstellen könnt, ist das für die Leute hier herüben der größte Feiertag, größer als Weihnachten und Ostern, oder sonst irgendein Tag. Es ist witzig, denn der Independence Day (= Unabhängigkeitstag) ist irgendwie das Gleiche als unser Nationalfeiertag. Nur den feiern wir nicht so groß. Naja, ich vermute mal, das liegt daran, dass wir nicht gerade irgendwelchen Typen den Krieg erklärt haben, die über 6000 Kilometer weit weg waren und damals die größte, stärkste und beste Armee der Welt gehabt haben. Aber genug vom Geschichtsausflug. Independence Day hieß für mich gleich mehrere Dinge: Einerseits tolles BBQ bei Aaron, andererseits Besuch von Kristina und drittens ein absolut tolles langes Wochenende in New York City! Der eine oder andere wird sich vielleicht noch an Kristina erinnern, bzw. sollte sich. Kristina ist die Nichte von Barbara Rinner, und ist gebürtige Kanadierin. Sie verbrachte ein paar Jahre in Gramastetten, ging dann aber wieder zurück nach Kanada. Und jetzt besuch sie mich in der Stadt der Städte, da sie sich das natürlich nicht entgehen lassen will! Dicht gefolgt von Maya, die ebenfalls mal in Gramastetten war und Au Pair machte. Sie kam heute, am Dienstag an. Kristina kam Samstag Nachmittag an. Am Abend gings gleich mal in diverse Bars wo es dann doch etwas später wurde. Das veranlasste uns dazu, dass wir am Sonntag dann doch erst am späten Vormittag auf kamen. Aber zu Mittag war gleich mal der Hot-Dog Ess-Wettbewerb in Brooklyn angesagt. Dabei gehts es darum, wer am meisten Hot-Dogs in 10 Minuten verputzen kann. Rekord lag bei 68 von Joey Chestnut, der wie sich raus stellen sollte, diesmal auch wieder der Sieger sein wird, das 4. Mal in Folge.
Es war schon toll. Eine rießige Menschenmenge, die alle darauf warteten, dass sich die Kontrahenten die Hot-Dogs im wahrsten Sinne des Wortes rein stopften, während dessen alle lautstark "U.S.A, U.S.A" brüllten. Ich habe noch nicht ganz raus gefunden warum, aber scheinbar ist für die Amis das Hot-Dog essen irgendwie so die Bestätigung, dass sie die beste Nation auf der Welt sind. Naja, darüber lässt sich jetzt sehr stark streiten, aber eins muss man ihnen lassen: Spass hat das Ganze schon gemacht. Für Kristina und mich war natürlich klar, dass wir auch einen Hot-Dog futtern mussten. Also nahmen wir die Strapazen auf uns und stellten uns in der schier endlos langen Schlange an. Aber es wars wert:
Da wir ja schon am Strand in Coney Island waren, gings dann auch noch ein bisschen weiter dort:
Anschließend machten wir uns wieder auf den Weg nach Hause um uns fürs BBQ vor zu bereiten. Mein Freund Aaron hat uns zu sich nach Hause eingeladen um dort ein wenig zu grillen und chillen und natürlich das Feuerwerk des 4. Julis zu begutachten - das Größte 4. Juli Feuerwerk in den Staaten und dagegen kann jedes Silvester Feuerwerk bei uns baden gehen! Man muss noch dazu sagen, dass Aaron in der Upper West Side neben dem Central Park wohnt - eine absolute Nobelgegend. Wir hatten tollen Ausblick auf den Central Park und divesere Nobelapartments. Unter anderem das von Bono von U2 der in einem dieser 2 Türme wohnt:
Die Stimmung war herrlich und wir genossen unseren ersten Independence Day:
Als die Sonne sich dann endlich verabschiedete, konnten wir uns schon so richtig in Stimmung bringen und uns aufs große Feuerwerk vorbereiten. Es gelangen mir noch einige Schnappschüsse:
Und dann gings auch schon los - Happy Birthday America:
An dieser Stelle kann ich eigentlich nur mehr sagen: Danke Aaron und natürlich seiner Freundin Monica für diesen unvergesslichen ersten Independence Day!
FeuerwehrmuseumGeschrieben von: Gerald Venzl Samstag, den 03. Juli 2010 um 01:23 Uhr Endlich hab ich es mal geschafft und bin ins Feuerwehrmuseum gekommen. Eigentlich gibt es ja hier in Manhattan 2 Feuerwehrmuseen. Das zweite hab ich schon mal mit Domink und seiner Frau letzten Dezember besucht, allerdings waren wir schon spät dran und so konnten wir keine Führungen mehr machen. Wie auch immer, heute schone ich euch mal vom vielen Lesen und komm gleich zu den Fotos - viel Spass (den Rest der Fotos findet ihr in der Galerie):
Hier noch etwas Besonderes: Geborgenes Equipment aus dem World Trade Center vom 11. Spetember:
Mum, Lisi und Leo zu BesuchGeschrieben von: Gerald Venzl Montag, den 21. Juni 2010 um 23:25 Uhr Letzte Woche war es wieder mal so weit: Besuch war wieder angesagt. Diesmal kam meine Mutter vorbei um quasi mal nach dem Rechten zu sehen. Für mich hieß das vorab natürlich gleich mal einen Haufen Arbeit - immerhin putzt sich eine Wohnung ja nicht von alleine und wenn die Mama kommt, dann muss da natürlich schon alles passen! ;) Lisi und Leo begleiteten sie auf ihren Tripp, damit sie sich nicht ganz alleine durch schlagen musste, obwohl das bei ihr glaub ich kein Problem gewesen wäre. Ich selbst hab dann wieder mal den Touristenführer am Wochenende ausgepackt und mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass ich schon Geld dafür verlangen könnte! In 2 1/2 Tagen hatten wir ganz Downtown und Midtown durch, sowie Tribeca, SoHo, L.E.S und LittleItaly abgedeckt. Dachte ich anfangs, dass das viele Gehen sicher zu anstrengend für die Partie werden wird - wie für die Meisten meiner Besucher - so durfte ich fest stellen, das dies bei dieser wandererprobten Pagasch kein Hindernis war. Für mich selbst war es auch wieder mal eine willkommene Abwechslung, schließlich macht das Maschieren durch die Stadt in Gesellschaft weitaus mehr Spass als alleine. Unter der Woche stellte ich die 3 dann auf die Probe. Während ich arbeiten ging um mich mehr oder weniger von den Touristenführer-Tätigkeiten zu erholen, stellte ich für die Besucher ein vollgepacktes Touri-Programm auf die Beine und sandte sie durch ganz Manhattan - ohne jegliche Englischkenntnisse. Abends wurde dann immer mitsammen zu Abend gegessen - siehe da, die waren nicht so wählerisch wie die Partie davor - und das eine oder andere Bier geleert! :) Am Samstag gabs dann noch als krönenden Abschluss das Red Bull Air Race und ein gemütliches Ausklingen bei sonnigen 28 Grad im Battery Park. Sonntag/gestern hieß es dann auch schon wieder ab nach Hause für die Truppe und für mich wieder Couch und Fernseher zurück! :D
MohonkGeschrieben von: Gerald Venzl Montag, den 07. Juni 2010 um 20:44 Uhr Da uns das Rumhirschen in der Wildnis letztes Mal ganz gut gefallen hat, machten sich Pumsti und ich vorletztes Wochenende wieder auf um Pfadfinder zu spielen. Diesmal gings nach Mohonk, einem coolen Naturpark nur 2 Stunden außerhalb von New York City. Ich bin ja von dem noch immer beeindruckt. Fährt man 1 Stunde raus aus Manhattan - sprich grad mal rauß aus der Stadt, da braucht man ja selbst schon ab und zu 1 Stunde - so ist man mitten in der Wildnis. Und ja ich meine Wildnis. Nichts da außer ein paar Rehe und da und dort ein Haus, natürlich komplett aus Holz gebaut, was sonst! :) Naja, wie dem auch sei, Mohonk selbst war schon toll. Die Landschaft dort oben (2 Stunden nördlich von New York City im Bundesstaat New York) erinnert schon sehr an zuhause. Zwar nicht grad an die Alpen, aber da und dort kommt man sich vor als wär man im Mühlviertel. Nebenbei hatten wir auch noch Glück. Eigentlich wollten wir einen vorgegebenen Pfad nehmen der mit "leicht" markiert war, was auch immer das bedeutet. Als wir aber den Weg nicht gleich auf Anhieb finden konnten, fragte uns ein Parkranger ob wir denn Hilfe bräuchten. Darauf hin fragten wir nach dem Weg und den Routen und er meinte nur, dass wir den einen nicht gehen wollen. Würden wird doch dort nur auf einer Forststraße umher laufen. Er zeigte uns eine andere Route, die uns entlang den Klippen führte. DAS war dann wie zuhause. Einfach an den Klippen entlang spazieren, ohne irgendwelche Absperrungen und ca. 1 km freier Fall zwischen mir und dem Tal! Ein zweiter Vorteil war auch, dass die ganzen Familien mit ihren Kindern dort nicht umher irrten. So war der andere Weg ja voll mit denen wie wir dann von oben sehen konnten. Lange Rede, kurzer Sinn: Geil wars - hier die Fotos!
Robin HoodGeschrieben von: Gerald Venzl Freitag, den 28. Mai 2010 um 11:51 Uhr Mit Spannung erwartete ich den neuen Robin Hood. War dieser Film doch wieder mit Russel Crow und vom Regisseur Ridley Scott, sprich der selben Besetzung wie damals Gladiator. Der Trailer versprach auch viel und so nutzte ich natürlich die erste freie Minute um den Streifen zu sehen. Was gut anfing mit einer Schlacht inmitten Frankreich gegen Ende der Kreuzzüge von Richard Löwenherz endete umso schlechter. Ich muss sagen, der Film war wirklich enttäuschend. Erzählt wird die Geschichte vor Robin Hood, also wie Robin Hood zu Robin Hood wurde. Der König stirbt während der Kreuzzüge, getötet von einem Koch, der natürlich viel mehr Übung mit der Armbrust hat, als die dutzenden Schützen, die die Burg verteidigen. Der König von Frankreich plant eine Invarsion auf England während die englischen Truppen Frankreich vernichten und zu guter Letzt wird Nottingham noch von kleinen bösen Kindern vom Wald heimgesucht, die alle das Essen klauen und die armen Erwachsenen können sich natürlich nicht gegen die Kinder wehren. Am Absurdesten wird es dann noch, als Lady Marion mit eben diesen Kindern auf Ponnys und ohne Rüstungen in die Schlacht gegen die Franzosen reiten. Auf wundersame Weise überleben natürlich alle von ihnen. Zu guter Letzt ist dann der neue König auch noch sauer auf Robin Hood, weil die englischen Truppen alle ihn feiern anstatt den König und so erklärt er ihn zum Gesetzlosen und macht ihn somit zum Robin Hood. Und hier endet der Film natürlich, damit wir allen in den 2. Teil gehen um zu sehen, wie es denn weiter geht. Wie gesagt, ich hätte mir mehr erwartet. Jedoch waren die Schlachten ganz ok und halt nur die Geschichte ziemlich seicht. Daher bekommt er 2 Movie-Venzi's
Erneuter Besuch von der HeimatGeschrieben von: Gerald Venzl Dienstag, den 25. Mai 2010 um 21:52 Uhr Es ist mal wieder soweit: Besuch aus der Heimat ist für die nächsten 14 Tage angesagt. Diesmal sind meine besten Freunde aus Österreich angereißt. Peter, Mike, Daniel, Mani und Kelly sind am Samstag Abend um 21:00 Uhr in der Stadt gelandet und ihr Urlaub hat gleich mal gut begonnen. Anstatt sich ein gelbes - normales - Taxi zu nehmen, wie ich ihnen gesagt habe, sind sie natürlich prompt in einen Limoservice eingestiegen. Für alle, die mal rüber nach New York wollen: Nur in die gelben Taxis draußen einsteigen. Die haben einen Fixpreis rein nach Manhattan - 45 Dollar. Im Flughafen selbst gibt es noch andere Typen, die dir gleich eine Fahrt in die Stadt aufdrängen. Man muss kein Genie sein, um zu wissen, dass sowas eigentlich nicht ganz koscher ist! Naja, wies aussieht, passierts dann doch dem einen oder anderen und so kam es, dass der Typ sie gleich mal 2 1/2 Stunden anstatt der gewöhnlichen 1 Stunde quer durch Manhattan gefahren hat. Als es zum Tanken war, knöpfte er ihnen gleich mal 20 Dollar ab, weil er selbst angeblich kein Geld dabei hatte. Die Fahrt selbst kostete ihnen um die 90 Dollar. Nur gut, dass sie das durch 5 teilen können! :) Tja, um dann anstatt gegen 22:00 Uhr anzukommen, sind sie dann um 00:20 Uhr vor meiner Türe gelandet. Ich hab in der Zwischenzeit natürlich immer wieder alle Handys durchgerufen, aber nein, die bleiben ausgeschaltet, könnte ja sein, dass wer anruft! :D Naja, ich hatte eigentlich nicht mehr damit gerechnet, dass sie noch am selben Tag ankommen und wollte schon Richtung Bett gehen. Mein Plan wär ja eigentlich gewesen, die 5 nieder zu legen und dann noch die Bars unsicher zu machen, aber das konnte ich mir abschminken - zumindest dachte ich so. Als sie ankamen gabs natürlich erst mal ein Wiedersehens-Bier. Als ich ihnen von meinen Plänen erzählte, meinten sie nur: Ok, gehen wir halt noch fort - keine Spur vom Jetlag. Ich brachte sie ins Spitzers, einer Bar bei mir ums Eck. Nach dem Drink gings weiter Richtung Katz's, als sie dann Hunger bekamen. Dort gibt es alle möglichen Sorten von Wurstsemmeln. Leider hatte Katz's jedoch schon geschlossen, also beschlossen sie, einen Hot-Dog beim nächsten Imbiss Stand zu kaufen. Ich riet ihnen noch davon ab, jedoch befolgte nur Manuel den Rat. Der Rest durfte fest stellen, dass die Hot-Dogs hier herüben ganz und gar nicht nach unseren Bosnern kommen. Brot und Wurst schmecken rein nach gar nichts. Alles was man an Geschmack hat, sind Ketchup und Senf! Danach machten wir uns wieder auf zum Apartment und für Mike, Daniel, Mani und Kelly hieß es ab ins Bett. Jedoch nicht so für Peter und mich, wir blieben noch bis 6:00 Uhr auf! Am nächsten Tag gings dann runter nach Down Town - eine kleine Sight Seeing Runde. Pumsti beschloss sich uns anzuschließen um ein wenig frische Luft zu bekommen. Ich zeigte ihnen SoHo, Financial District und natürlich Gournd Zero. Dann gings über Battery Park City runter zum Battery Park selbst. Anschließend machten wir uns noch zum South Seaport auf. Dort genossen wir das Wetter und beschlossen uns einen Tisch bei einem der Restaurants zu suchen - natürlich draußen. Wir hatten Spass ohne Ende als wär ich nie weg gewesen und die Stunden flogen nur so dahin. Die Leute schauten alle komisch, als wir dann auch noch anfingen STS Lieder von uns zu geben und witziger Weise blieb ein alter Mann im Anzug stehen und fing auf einmal auch an zu singen. Wie ein Tenor sang er übersetzt: "Ich liebe die Leute, die Spass haben." Zu unserer Überraschung war es auf einmal anstatt 14:00 Uhr 19:00 Uhr und ich führte die Truppe dann noch in die beste Pizzaria der Stadt - dem Lasso. Danach gings dann wieder ab nach Hause wo wir (zumindest Peter und ich) den Schlaf vom Samstag nachholen konnen. Diese Woche ist die Truppe unterwegs an der Ostküste. Anfangs wollten sie ja nur mich in New York besuchen, aber ich konnte sie überzeugen, dass wenn man schon mal über den Atlantik fliegt, man sich etwas mehr als nur New York ansehen sollte. Auch wenn einem hier in der City auch in 14 Tagen sicher nie langweilig werden wird! Zu guter Letzt hab ich noch ein paar Fotos auf meiner Kamera von Samstag Nacht entdeckt - die Meisten musste ich zwar zensieren, aber hier sind ein paar für die Öffentlichkeit taugliche:
Bear MountainGeschrieben von: Gerald Venzl Montag, den 24. Mai 2010 um 22:42 Uhr Letzten Samstag nutzen Pumsti und ich das schöne Wetter und begaben uns mal wieder in ländliche Umgebung. Die Stadt New York ist natürlich extrem toll und es wird einem nie langweilig, jedoch sind ab und zu ein paar Bäume und ein bisschen Wiese auch nicht schlecht. Vor allem wenn man so einer wie ich ist, der vorher eigentlich nur in der Natur unterwegs war. Darum gings mit dem Mietauto rauf nach Bear Mountain um dort ein wenig zu wandern. Bear Mountain ist eine Parkanlage des Bundesstaates New York. Er ist nur 1 Stunde von New York City entfernt. Das Ganze ist irgendwie krass: Es braucht nur 1 Stunde um von der Stadt der Städte raus ins letzte Kaff zu fahren, wo nur mehr 4 Häuser stehen und sonst gar nichts mehr. Das Gute war jedoch, dass wir perfektes Wanderwetter hatten: 23 Grad aber bewölkt. Oben am "Gipfel" angekommen, durften wir dann auch noch eine Hochzeit beiwohnen. Das Gipfelbier bliebt jedoch leider trotzdem aus - sieht so aus, als ob die Amis das Prinzip nicht so wirklich kennen! :) Anstatt dem Kreuz gabs dann auch nur einen Turm, aber der hatte auch ein Besucherbuch, in dem wir uns natürlich gleich eintrugen! Witzig war auch, dass unsere Kollegen in London, Walter und Joe, sich auch für Wandern am Samstag entschieden, obwohl wir nichts von den Plänen der anderen wussten! :)
USS IntrepidGeschrieben von: Gerald Venzl Freitag, den 21. Mai 2010 um 22:42 Uhr Letzten Samstag hab ich das schöne Wetter genossen und bin rauf zur USS Intrepid. Die USS Intrepid ist ein alter Flugzeugträger, der zu einem Wasser- Luft- und Weltraummuseum umgebaut wurde. Die USS Intrepid wurde 1943 gebaut und hat ihre ersten Einsätze im Pazifikkrieg gegen die Japaner verrichtet. Bei den Japanern war sie als Geisterschiff bekannt, da sie bei ihnen oft als versenkt, oder schwer beschädigt galt, sich aber immer wieder gegen sie behauptete. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente sie dann noch im Vietnamkrieg und war Hauptbergungsträger im Mercury- und Gemini-Programm der NASA. Seit 1982 liegt sie als Museumsschiff im Hafen von New York City unter dem Namen Intrepid Sea-Air-Space Museum vor Anker. Auf der Intrepid haben u.a. George W. Bush und der Präsidentschaftskandidat John McCain (welcher gegen Obama an trat) ihren Militärdienst verrichtet. Beide waren Piloten, ihre Flugzeugtypen sind auf dem Flugzeugträger ausgestellt. Für die NASA führte der Flugzeugträger die Bergung der ersten Weltraumkapseln im Ozean durch - kaum zu glauben, wie wenig Platz die Astronauten damals dort drinnen hatten! Neben der Intrepid ist auch noch eine Conconrde von British Airways sowie die USS Growler ausgestellt. Bei der USS Growler handelt es sich um das erste U-Boot bestückt mit einem Atomsprenkopf sowie dem einzigen öffentlich zugänglichen U-Boot welches mit Atomwaffen ausgestatten ist/war. Es wurde 1958 gebaut und diente fast 7 Jahre lang. Die USS Growler selbst war schon sehr interessant. Auf engstem Raum dienten dort über 80 Leute. Sie hatte Platz für 4 Atomraketen. Die Instrumente im Inneren erinnern an alte Filme. Überall Knöpfe, Schalter und Analoganzeigen. Die Top-Technik der 50er Jahre und alles natürlich streng geheim. Irgendwie schwer vor zu stellen, dass das Ding überhaupt tauchen konnte, bzw. dass es wieder auftauchen konnte.
Die USS Intrepid war dann nochmal ganz was anderes. Es ist einfach nicht zu beschreiben, wie groß solch ein Flugzeugträger ist - selbst wenn er schon Jahrzehnte alt ist! Im Bauch dieses Ungetühms erfährt man alles über die Geschichte der Schiffes, kann alte Gebrauchsgegenstände begutachten, sowie die damals stationierten Flugzeugtypen bestaunen. Ebenso finden sich allerlei 20mm Maschinengewehre, Flugabwehrkannonen, usw. usw. im Inneren. Auch die Weltraumausstellung ist dort verborgen. So kann man dort eine der ersten Raumkapseln begutachten, mit denen die ersten Astronauten in den Weltraum geschossen wurden. Auch der Mars-Rover ist dort ausgestellt. Neben all diesen Dingen ist auch noch ein Großteil des Schiffs begehbar. So kann man die Mannschafts-Kabinen, Küche, Brücke, und, und, und bestaunen. Auf dem Flugdeck dann noch das beste Highlight. Dort sind mehr als 20! echte Flugzeuge ausgestellt. Mit dabei die F-14, um welche sich damals der Film Top-Gun drehte; die F-16 - das beste Flugzeug seiner Zeit; 2 MIGs; 1 Senkrechtstarter; diverse Helikopter und andere Jets sowie die Blackbird! Von der Blackbird gibt es genau nur 13 Stück. Sie wurde damals von der CIA in Auftrag gegeben und ist ein Spionasche-Flugzeug. Die Maximalgeschwindigkeit lag über Mach 3 (3 fache Schallgeschwindigkeit) und die Maximalhöhe bei 29 000 Metern! Hier noch einige Eckdaten zu den Museumsstücken: USS Growler:
USS Intrepid:
Alle Fotos sind natürlich wie immer in der Galerie zu finden:
Iron Man 2Geschrieben von: Gerald Venzl Sonntag, den 16. Mai 2010 um 23:38 Uhr Gestern war wieder mal Kino angesagt. Diesmal an der Reihe: Iron Man 2. Der erste Streifen war ja eigentlich ganz gut, darum beschloss ich mir den Zweiten auch rein zu ziehen. Ich muss sagen, ich bin auch diesem nicht abgeneigt. Klar, realistisch ist er natürlich nicht, aber hallo, es ist ja auch eine Marvel Comic-Verfilmung. Der Film war aber auf jeden Fall gepackt mit Action und coole Szenen, sowie einen überzeugend spielenden Robert Downey Jr. als arroganter Egoist, der alles haben kann. Ganz kurz zur Handlung: Toni Stark hat es geschafft! Durch seinen Iron Man Anzug hat er der Welt den am längsten anhaltenden Frieden in der Geschichte gebracht. Die USA hingegen möchten jedoch nicht von Starks Barmherzigkeit abhängig sein und so fordern sie die Übergabe seiner Iron-Man Waffe. Stark weigert sich natürlich, jedoch macht sein chaotisches Verhalten in der letzten Zeit die Sache nicht gerade leichter. Auf der anderen Seite hat er 2 neue Gegenspieler. Einen Russen, dessen Vater damals an der Entwicklung des ARC-Reactors mit arbeitete sowie seinen Konkurenten Hammer, der natürlich auch unbedingt einen Iron-Man Anzug anfertigen will. Wer auf Action steht und wem der erste Streifen gefallen hat, sollte diesen auch unbedingt sehen! Fazit: Guter Film, mal wieder eine gute Abwechslung - darum 4 Movie-Venzi's!
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