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Seven Sisters

Geschrieben von: Gerald Venzl

Donnerstag, den 12. Dezember 2013 um 00:00 Uhr

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Im Herbst habe ich mich in einer lang vergessenen Tätigkeit geübt: Wandern! Wandern habe ich als Kind eigentlich nie gemocht. War es doch immer so langweilig und uninteressant irgendeinen Berg rauf zu laufen nur um wieder runter zu spazieren. Leider hatte ich damals nicht relativ viel mit zu reden. So ist das Leben nun mal, hart und ungerecht! ;) Mittlerweile, oder sollte man etwa sagen mit zunehmendem Alter, kann ich jedoch sehen warum man sich ab und an in die Natur begeben und den Alltag hinter sich lassen will. Ich fühle mich nach wie vor noch als Dorfmensch. Das mag nach mehr als 4 Jahren in denen ich in Städten wohne, die mehr Einwohner wie ganz Österreich haben, ein wenig unglaubwürdig erscheinen. Trotzdem genieße ich es jedes Mal wieder nach Hause zu kommen. Und trotzdem haben solch Metropolen auch was an sich. Die Welt ist einfach viel zu groß, aber zurück zum Thema. Also, die neuen Wanderschuhe waren gekauft und irgendwann musste ich sie ja auch mal benutzen, denn sonst hätte ich ja nur Geld verschwendet. Deshalb bin ich im Herbst mit einer wildfremden Wandergruppe, O.K. einen der Teilnehmer habe ich gekannt, runter in den Süden gefahren um dort die Seven Sisters zu begehen. Die Seven Sisters sind eine 7-gruppige Steilklippen-Hügelkette am südlichen Ufer von Großbritannien zwischen Brighton und Eastbourne. Die Hügel an diesem Punkt sind hauptsächlich aus Kreide und verlieren jedes Jahr ein paar Zentimeter an Poseidon, oder für die nicht so Bewanderten der griechischen Myhtologie, an das Meer. Das führte auch dazu, dass das Ende der Hügel als Steilklippe endet. Eine wirklich wunderschöne Landschaft zum Ansehen. Leider jedoch auch ein bisschen traurig, da die Steilklippen von vielen, hauptsächlich Jugendlichen, zum Selbstmord genutzt werden. Und wie mir gesagt wurde, ist einer gleich mal mitsamt dem Auto über die Klippe gefahren als selber zu springen. Tragisch, aber leider nicht zu ändern. Die Landschaft ist trotzdem schön und der Trip dauerte einen ganzen Samstag Nachmittag. Da die 7 Hügel allerdings relativ schnell abgegangen sind im Vergleich zu einen gesamten Tag, starteten wir erst mal im Landesinnern um den ganzen Tag ausnutzen zu können. Im kommenden Jahr 2014 möchte ich auf alle Fälle ein wenig mehr herum kommen. Falls mal jemand eine Reise durch Großbritannien oder Europa vor haben sollte, lasst es mich wissen!

 

Sonntag Nachmittag

Geschrieben von: Gerald Venzl

Sonntag, den 08. Dezember 2013 um 23:51 Uhr

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Was macht man an so einem Sonntag Nachmittag an dem man nicht wirklich viel geplant hat? Ganz einfach, man geht ins Pub und genießt ein bisschen Jazz aus dem schönen New Orleans! :) Für alle, die soeben Lust bekommen haben und mich mal besuchen kommen, erinnert mich daran, echt wert und viel Spass!

 

Open House London

Geschrieben von: Gerald Venzl

Dienstag, den 12. November 2013 um 23:47 Uhr

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Open House London ist ein jährliches Ereignis einer gleichnamigen gemeinnützigen Organisation in London. Open House London findet seit 1992 statt und setzt sich die Wertschätzung von Architekturen zum Ziel. Das heißt im Endeffekt nichts anderes als dass es jedes Jahr ein Wochenende der offenen Tür in London gibt. Mittlerweile sind es über 800 Gebäude rund um London die man glaube ich in 10 Jahren nicht alle durch schafft. Auf jeden Fall ganz sicher nicht an einem Wochenende, weshalb ich den Termin für nächstes Jahr schon notiert habe. Für alle Interessierten die vielleicht dazu ein fliegen möchten, es ist der 20. und 21. September 2014. Nehmt Wanderschuhe mit, den ihr werdet viel umher laufen und stehen müssen! Ich habe dieses Jahr "nur" das Lloyds Building, die Gherkin, ein paar Kirchen sowie den Leadenhall Market geschafft.
Das Lloyds Building ist für seine außergewöhnliche Fassade bekannt. Es sieht fast aus wie eine Öl-Raffinerie. Grund dafür ist, dass Lloyds damals soviel Platz wie möglich für ihre Mitarbeiter haben wollten und sich daher entschlossen haben, die gesamte Haustechnik nach außen zu verlegen. Im Innenren befindet sich die Lutine Bell, die ursprünglich jedes Mal geläutet wurde, wenn ein von Lloyds versichertes Schiff auf hoher See verloren ging - wie zum Beispiel die Titanic. Das letzte Mal wurde sie allerdings bei der Geburt von Prinz George dieses Jahres geläutet.
Die Gherkin, oder 30 St. Mary Axe, so der offizielle Name, ist eines der bekanntesten architektonischen Merkmale von London. Mit der Eröffnung 2004 war es damals das höchste Gebäude in London und ist auch jetzt noch eines der höchsten in der Stadt. Ursprünglich wurde der London Millennium Tower mit satten 386 Metern anstatt der Gherkin geplant. Zum Verleich: Das ist so hoch wie das Empire State Building ohne Antenne in New York City. Jedoch wurden viele Stimmen laut, dass das Gebäude unverhältnismäßig groß gegenüber der restlichen Stadt wäre, weshalb es dann auf 180 Metern beschränkt wurde.
Der Leadenhall Market wiederum ist ein überdachter Markt der bis auf da 14. Jahrhundert zurück datiert wird. Da er sich in "der CITY", also im Finanzzentrum von London befindet, bietet er mit seiner altertümlichen Architektur einen starken Kontrast zu den modernen Hochhäusern Londons.
So, nun wurdet ihr aber lange genug auf die Folter gespannt, hier sind die Bilder:

Die Gherkin, aka 30 St. Mary Axe

Lloyds Building, oder wie ich es nenne: Die Öl-Raffinerie

Lutine Bell und das Verzeichnis aller verlorenen Schiffe

London Monument

St. Pauls Kathedrale

Razor Building

Leadenhall Market

Tower 42

Die Shard und das Walkie Scorchie (das Hochhaus, dass den Jaguar gegrillt hat)

Liverpool Street Station

Tower Bridge und der Tower of London

Canary Wharf