News

Asylheim "Zum Venzi"

Geschrieben von: Gerald Venzl

Donnerstag, den 13. Mai 2010 um 11:36 Uhr

Da sitze ich gestern fröhlich beim Kunden in einer Besprechung als auf ein mal das Handy klingelt. "Halb so schlimm, wird schon wieder aufhören", dachte ich mir. Irrtum, es klingelte und klingelte und klingelte. Kurzer Blick: Eine österreichische Nummer, die mich da anruft. Hm, komisch, Theresa sollt doch erst morgen in New York City ankommen!? Wie auch immer, zurückrufen ging sowieso gerade nicht. Als ich dann wieder im Büro war, dachte ich mir: "Schaun ma mal, was denn so dringend is!" Also wähle ich die Nummer und sag zur Frauenstimme am anderen Ende: "Hi, Gerald da!" Den ersten Worten schenkte ich nicht viel Aufmerksamkeit bis die Stimme dann meinte: "Weißt du überhaupt, wer ich bin?" Puh, solch Fragen würden mich weniger überraschen, wenn ich sie in Österreich bekommen würde, aber hier ein Anruf von einer österreichischen Nummer auf mein US Telefon? Die Nummer hat ja nicht jeder zu Hause! :) Nach 5 Sekunden schweigen, antwortete ich dann: "Hm... vermutlich doch net die Res!". Nein, Überraschung, Lisa Bergmayr war drann. Sie und ihr Freund Manuel sind mit Theresa und Christina durch die USA gereist und schon einen Tag früher in New York City angekommen, um die Stadt zu erkunden. Nur haben sie jetzt ein kleines Problem. Sie hätten sich in ein kleines Hostel nahe dem Times Square eingebucht nur stellte sich raus, dass das ein ziemliches Loch mit Ungeziefer als Hauptbewohner war. In ihrer Verzweiflung, was sie denn jetzt machen sollten, fragten sie mich, ob ich nicht eine Couch für sie frei hätte. Das Flachdach über mir ist ja eigentlich groß genug für die Zwei, aber wie der Zufall so will, steht da tatsächlich eine leere Couch im Wohnzimmer! ;) An ihren Blicken konnte ich sehen, dass sie wirklich froh waren, doch bei mir bleiben zu können und als sie mir dann die Fotos vom Hostel zeigten, war mir auch klar warum. Manuel war glaub ich noch glücklicher, weil er endlich wieder mal in männlicher Gesellschaft war - 14 Tage durch die USA mit 3 Frauen, Respekt! Kein Wunder dass er sich gleich über meinen Biervorrat her machte! ;)

Tja, Glück für sie, dass Theresa zur gleichen Zeit ihr Auslandssemester macht, wie ich in New York bin! Ansonsten wärs wohl nicht ganz so rosig für Lisa und Manuel aus gegangen!

 

Cambridge, Harvard und Boston

Geschrieben von: Gerald Venzl

Montag, den 10. Mai 2010 um 23:16 Uhr

Am Wochenende war mal wieder Boston angesagt. Mein Freund Ardi besuchte mich, wie schon berichtet letztes Wochenende in New York und meinte, wir müssen mehr mitsammen unternehmen. Gesagt, getan, und so bin ich am Wochenende wieder mal rauf nach Boston gefahren. Natürlich noch am Freitag Abend, damit wir 2 Abende zum Fortgehen haben! :) Los gings gleich mal bei Ardi in der Wohnung mit einer kleinen Hausparty. Zuerst machten wir uns ein kleines Risotto und dann wurden noch Palatschinken zubereitet, da Ardi und ich noch immer nicht satt waren. Mehul (Inder) und Rabhi (Franzose aus Paris) schauten nicht schlecht, wie wir Österreicher "Pancakes" machen. Rabhi setzte aber noch Einen drauf und zeigte uns eine kleine Spezialität, sie ihm sein Vater damals als er 12 war, beigebracht hat. Inkludiert sind Bananen und Rum zum Flambieren - mehr darf ich aber nicht verraten. Bei wem ich das Interesse geweckt habe: Ich wurde eingehend geschult, also kann ich euch das jederzeit mal live zeigen! Dazu gabs dann natürlich noch ein paar Bier - und das hier ist für Manuel - noch ein paar Überbleibsel von der letzten Party. Da wir aber nicht wieder die Polizei zu Besuch haben wollten, machten wir uns dann auf in die "Stadt" - dazu komm ich später noch! Nachdem wir dann ein paar Bars unsicher gemacht haben, sind wir gegen halb 2 dann weiter. Ardi kennt eine Mexikanerin, die eine "kleine" Party schmiss. So mit 20 Mexikanern und mitten drin Rabhi, Ardi und ich! :) Als wir in Empfang genommen wurde, fiel Marlene Ardi gleich um den Hals. Da mein Durst mich jedoch schon drängte, bin ich gleich mal rauf, während Rabhi aus Höflichkeit auch noch unten blieb. Tja, was soll ich sagen - typisch ich halt: So stehe ich dann im Wohnzimmer mitten unter 20 Mexikaner, die mich alle mit sehr fragwürdigen Blick ansahen. Ich natürlich nicht schüchtern mal gleich: "Hallo, sagt, wo ist denn das Bier?" Das Eis war gebrochen, aber eher zum Negativen und es kam mal gleich ein "Wer bist du überhaupt?" zurück. War schon eine witzige Szene, alles wurde schön ruhig rund herum, die Frauen blickten komisch und die Männer gruppierten sich schön langsam. Aber dann setzte ich meine V-Man Grinser auf und meinte: "Ach ja, sorry - bin ein Freund von Marlene!" Und schon war alles geritzt! Ardi meinte später nur: Respekt, ich hätte das nicht gemacht! Naja, alles halb so wild! ;) Die Stimmung war auf jeden Fall fantastisch. So fantastisch, dass wir dann gar nicht mehr heim sind und am Schluss nur noch Marlene, Aida (nicht das Klubschiff! ;)), Ardi und ich über geblieben sind! Am nächsten Morgen war dann Aida so nett uns wegen dem Regenwetter nach Hause zu fahren. Geplant hätten Ardi und ich ja viel für Samstag, aber da es den ganzen Tag wie aus Eimer regnete, haben wir uns auf Filme schauen und Chillen beschränkt. Für meine Ex-Kollegen: Kurz musste auch mal der DynaTrace Firmenlaptop für GoldenSource-Arbeit her halten! ;) Am Abend war dann wieder Party angesagt. Alex (gebürtig aus Tenessee) und Sylvia (Französin) kamen vorbei, sowie eine Freundin von Mehul und es wurde den ganzen Abend widerum die Sau raus gelassen. Eigentlich wollten wir noch weiter zu einer anderen Party, aber leider hat diese schon die Polizei dicht gemacht! So sind wir dann bei Ardi verblieben und haben uns dann zu 6 amüsiert.

Sonntag wurde dann das Touri-Programm durch geführt. Da ich ja letztes Mal ja nur das Nötigste von Boston und Umgebung gesehen habe, wollte ich diesmal den Rest erledigen. Also gings raus nach Havard - einer der besten Unis der Welt. Der Kampus dort ist rießig, bzw. nicht der Kampus, sondern die. Dort gibt es (natürlich) mehr als nur einen. Aber das Ganze hat irgendwie ein eigenes Flair. Die meisten Unigebäude sind noch im Konolialstiel gebaut. Backsteine, rießige Fesnter und schmale Straßen. Das gibt all dem schon das gewisse Etwas. Vor allem, wenn man nur unter Studenten durch die Straßen schlendert. Am Abend gabs dann noch einen guten Soutwest Burger im Stammlokal von Ardi und ich muss schon sagen - der kann echt was. Dann hieß es schon wieder ab nach Hause in die Stadt!

Tja, was kann ich also über Boston sagen? Eigentlich nicht mehr, als dass es ein Kaff ist! ;) Klar, ich bin natürlich Manhattan-verwöhnt (wer kanns mir übel nehmen), aber Boston, ich weiß nicht so recht: Die Bars schließen alle um 2:00 Uhr früh (da kann ich zuhause länger fort gehen), überall muss man den Reisepass mit schleppen, wo ich in Manhattan überall mit meinen österr. Führerschein ohne Probleme rein komm. Die "U-Bahn" ist mehr oder minder ein Witz, und die Polizisten sind einfach nur ungut! Zumindest lt. Ardi, aber ich glaube er hat wohl Recht. So sind wir vorm Burger noch schnell meine Sachen holen gegangen, da sahen wir wie die Polizei eine ältere Dame in ihrem Auto auf hielt, weil sie wohl zu schnell gefahren ist. Als wir dann 15 Minuten später wieder zurück sind, stand sie noch immer dort. Ich nehme mal an, das liegt daran, dass sie hauptsächlich nur mit betrunkenen Studenten zu tun haben! Naja, wie gesagt: Boston ist halt nicht Manhattan! Der Ansicht ist Ardi übrigens auch, und so schaut er gleich dieses Wochenende nochmal runter, bevors dann bei mir mitn dem großen Besuchermarathon los geht!

So, zu guter Letzt hier noch der Beweis, dass ich auch wirklich draußen war:

Ardi's Wohnung (ein Teil)

Havard Square

John Havard - als Brauch berührt man als Tourist die Schuspitze - Leute, tut es nicht! ;)

Havard Bücherei - 2 Stockwerke  oberirdisch, 7! unterirdisch!

Aschenbecher in Boston! :)

Ardi

 

Erste Sommertage

Geschrieben von: Gerald Venzl

Donnerstag, den 06. Mai 2010 um 21:42 Uhr

Letztes Wochenende waren die ersten richtigen Sommertage hier in Manhattan - 32 Grad das ganze Wochenende lang. Grund genug um 1. den Central Park unsicher zu machen und 2. dass Ardi von Boston zu Besuch kam. Ardi ist ein Linzer, der nach Boston gezogen ist. Als uns Manuel damals vorgestellt hat, haben wir uns gleich gut verstanden und so kam er mal runter in die Stadt. Dieses WE bin ich bei ihm am "Land" in Boston um ein wenig am Meer zu chillen. Falls das Wetter mit spielt, wird gesegelt, mit Brasilianern Fussball gespielt und natürlich die Stadt unsicher gemacht! :) Das Beste daran: Alles spontan am Sonntag Abend entschieden, als Ardi beim Heim fahren meinte: Wir müssen mehr mitsammen abhängen. Gesagt, getan - spontane Dinge sind ja sowieso immer die Besten. Die Kamera geht natürlich mit, ich hoffe ich werde sie auch auspacken! So aber jetzt noch ein paar Bilder vom Park:

 

Die Wohnung

Geschrieben von: Gerald Venzl

Donnerstag, den 06. Mai 2010 um 21:08 Uhr

So, nun ist es endlich so weit. Viele haben ja schon gejammert, wann es denn Fotos zu sehen gibt... :) Wie einige von euch ja wissen, bin ich effektiv mit 1. April 2010 in mein eigenes Apartment gezogen - 6 Monate nachdem ich nach New York gekommen bin. War ja alles gar nicht so leicht, raus zu finden, wo ich denn wohnen will. Vielen Dank auf jeden Fall an Pumsti, der mir vor schlug, erst mal in eine WG einzuziehen. Das gab mir genügend Zeit die Gegenden zu erkunden. Wie sich raus stellen sollte, sollte es jedoch nichts anderes als Manhattan werden - auch das hat mir Pumsti prophezeit! ;) Aber selbst Manhattan ist noch immer groß. Wo also hin in Manhattan? Schlussendlich bin ich nicht weit weg von meiner alten WG gelandet. Nur 6 Blocks weiter nördlich - die die mich besuchen kommen, werden schon noch raus finden, wie weit denn 6 Blocks sind! ;) Aber ich bin raus von Chinatown (endlich - mittlerweile kann ich die Chinesen nicht mehr sehen) und rein in die Lower East Side. Die L.E.S. ist eine der angesagtesten Gegenden in Manhattan bezüglich fort gehen. Natürlich gibt es auch noch viele andere - wir sind ja in Manhattan - aber hier ist ebenso alles gefüllt mit Bars und Leben.

Um aber endlich zum Thema zu kommen: Ich hab hier in der L.E.S. ein 1 Bedroom, also ein Apartment mit einem separaten Schlafzimmer. Das alles ist zwar jetzt nicht so rießig und luxoriös wie daheim, aber - nochmal - wir sind ja in Manhattan! Also, für alle Besucher, die bei mir pennen, hier kommt ihr unter (und falls nicht genug Platz sein sollte, habe ich auch noch ein rießiges Flachdach über mir):

 

Gossip Konzert

Geschrieben von: Gerald Venzl

Samstag, den 01. Mai 2010 um 10:10 Uhr

Gestern gings ins Gossip Konzert im Terminal 5. Gossip ist eine Newcomer Band die sich ziemlich schnell gemausert hat. Gehört hab ich den ersten Song von ihnen damals noch in Österreich. Die Band ist auch irgendwie witzig. Die Frontsängerin ist eindeutig übergewichtig, was schon mal unüblich ist in dieser Branche. Kenn irgendwer eine Sängerin einer Band die nicht 1A aus sieht, oder alles dafür tut , dass sie so wird? Der Gitarrist sieht aus als würd er noch immer im Keller seiner Eltern wohnen und den Schlagzeuger schätzt man auf 15. Nichts desto trotz hat die Sängerin diese unglaubliche Stimme. Und meiner Meinung kennt man gute Sänger immer daran, wenn sich ihre Songs live genauso anhören wie auf dem Album (und natürlich nicht Playback gespielt werden! ;)) Die Band ging auch live ziemlich ab, erinnerte mich irgendwie an die Moonstage damals mitn großen Bruder beim Nuke Festival, aber das ist eine andere Geschichte. Das Einzige was ein bisschen enttäuschen war, war die Zugabe. Bestand die doch nur aus 1 Song und der war nicht von ihnen. Ich hätte mir mehr erwartet. Aber dafür gabs noch eine geniale Vorband, dessen Namen ich leider wieder vergessen habe. Sie bestand aus 4 Afroamerikanern - 1 Sängerin, 1 DJ und 2 Tänzer. Hab ich auch noch nie gesehen, dass die Bühnentänzer zur Band gehören, aber die hatten es echt drauf und ab und an stieg auch die Sängerin mit ein. Die Musik war eine Mischung aus Rap und Clubsound, hörte sich aber genial an! Das Beste an dem Ganzen: Die Ticketkosten hielten sich auch in Grenzen, so war der Preis für die Karte nur 35 Dollar!

 

Broadway: God of Carnage

Geschrieben von: Gerald Venzl

Donnerstag, den 29. April 2010 um 00:58 Uhr

Heute gings mal wieder ab in eine Broadway-Aufführung. Ich schreib absichtlich Aufführung, weil es sich diesmal um kein Musical gehandelt hat. Nur so für Leute, die meinen, dass nur Musicals am Broadway aufgeführt werden. Julia hat mich überzeugt, wieder mal 75 Dollar in Kultur zu investieren und wie sich raus stellen sollte, waren diese dort bestens angelegt. Diesmal an der Reihe: "God of Carnage" (Gott des Massakers). Der Titel hört sich zwar etwas derb an, jedoch blieb es nur beim Titel! Die Show dreht sich um 2 Elternpaare, die eine heikle Sache zu diskutieren haben. Hat doch der Sohn des einen Paares dem Sohn des Anderen 2 Zähne mit einem Stock ausgeschlagen. Am Anfang läuft alles sehr zivilisiert ab, bis dann die eine oder andere Bemerkung fällt und die Situation schön langsam aber doch zum Überkochen bringt. Von anfänglichen kleinen Meinungsverschiedenheiten ging es weiter zu Beleidigungen bis hin zum großen Streit. Schlussendlich stellt sich herraus, dass sich eigentlich jeder dachte: "Ja, sind halt Kinder, was solls, passiert eben!" Jeder bis auf die eine Mutter, die eine eingefleischte Weltverbesserin ist. Enden tut das Ganze damit, dass erst mal der Rum raus geholt wird und sich die Männer einen Schluck gönnen. Das führt dazu, dass sich die Frauen gegen die Männer verbünden und umgekehrt. Der große Krach ist perfekt!
Die Show brachte jede Menge zu lachen mit sich, es war unglaublich! Spontan witzige Sprüche, Aktionen die man nicht erwartet - so muss sich die eine Mutter übergeben und tatsächlich verteilt sie die Flüssigkeit über den ganzen Tisch. Die Tulpen werden aus der Vase gerissen und fliegen quer durch die ganze Bühne. Ich kann sie nur allen empfehlen, zumindest allen, die hier herüben sind! :) Julia hat dann noch wahnsinns Karten in der 2. Reihe besorgt! Das heißt: 5 Meter vor der Bühne! Und jetzt kommt das Beste: Die Schauspieler waren niemand geringeres als: Lucy Liu aus "3 Engel für Charlie", Jeff Daniels der durch seine legendäre Rolle als Harry in "Dumm und Dümmer" bekannt wurde und Dylan Baker, der bei Spiderman 2 und 3 Dr. Conners spielte. Und Leute, das Ganze aus der 2. Reihe! Ich kann euch gar nicht sagen, wie GEIL das war! Tja, ist eben auch New York! ;)

 

Quantenphysik und Sachertorte

Geschrieben von: Gerald Venzl

Mittwoch, den 28. April 2010 um 00:39 Uhr

Heute gings mal wieder rauf zum Österreichischen Konsulat. Nein, nein, ich hab nichts angestellt und brauche kein Asyl - keine Sorge! Ihr wisst ja eh alle, dass ich mich nicht erwischen lasse! ;) Nein heute konnte ich einen sehr sehr interessanten Vortrag von Dr. Rudolf Grimm - Physiker des Jahres 2009 und Professor an der Innsbrucker Universität - beiwohnen. Wie manche von euch wissen, bin ich ja noch immer sehr in Physik interessiert und damals als kleiner Junge war es ja mein Traum Physiker und Erfinder zu werden. Naja, aus dem ist nicht wirklich was geworden, aber das Interesse besteht noch immer - halt auf dem Niveau von Normalsterblichen! :) Dr. Grimm forscht im Bereich der Quantenphysik, um genauer zu sein studiert er das Verhalten von Materie nahe dem absoluten Nullpunkt (-273,15 Grad Celsius). Die Uni Innsbruck ist dabei eine der führenden Universitäten weltweit! Wie Physiker festellen konnten, verhält sich Materie ganz anders nahe dem absoluten Nullpunkt, als bei normalen Temperaturen. Unter anderem wurden dabei die Supraleiter entdeckt. Wie uns Dr. Grimm mitteilte findet dieser Bereich vor allem im Sektor Computer und Zeitmessungen seinen Gebrauch, der eine oder andere hat vielleicht schon mal was von Quantencomputern gehört. Das Ganze geht auf jeden Fall sehr in die Substanz, den Aufbau von Atomen und deren Teilchen. Zum Glück bin ich ein Bisschen darin bewandert, aber vor allem der Vortrag war sehr gut auf Laien zugeschnitten. Der Professor verfolgt dabei einen einfachen Ansatz - den ich persönlich sehr gut finde: Wir verprassen eine Menge Steuergelder, daher soll der Steuerzahler auch wissen, was wir damit treiben und warum. Wie er erzählte, war dies vor 10 Jahren noch ganz und gar nicht Gang und Gebe. Damals konzentrierten sich die Forscher fast ausschließlich auf die Forschung und kaum auf die Publizierung. Das hat sich jedoch in den 10 Jahren schon bedeutend geändert.
Nach dem Vortrag gings dann noch weiter zu privaten Residenz des Generalkonsuls zum Abendessen und ich muss schon sagen - so lässt es sich in Manhattan leben. Ein Apartment inmitten von Manhattan neben dem Central Park und dem Metropolitan Museum auf Kosten des Steuerzahlers. Die Bude ist 5 mal so groß wie meine Hütte, wenn nicht größer und ich hab mindestens 3 Bedienstete gezählt. Zum Futtern gabs diesmal Fleckerlspeiß, Hühnerkeulen, eine Art Gschnetzeltes, sowie Lachsstückchen und Fridattensuppe - Schnitzel blieb diesmal leider aus. Als Nachspeise wurde Pudding und Sachertorte aufgetischt. Dazu einen köstlichen österreichischen Blaufränkischen, sowie einen Weißen, dessen Name mir leider entfallen ist - jedenfalls kein Riesling oder Veltliner. Abgerundet wurde das Ganze von einer kleinen musikalischen Einlage auf dem Klavier einer der Ehrengäste. Eigentlich befanden sich dort ja nur Ehrengäste und halt die üblichen Verdächtigen - und mitten drin natürlich ich! ;) Ich nutzte dann gegen halb 11 die Gelegenheit zur "Flucht" bevor mir der Wein dann doch zu schmecken begonnen hätte. Nachdem ich mich ja kenne, hätte das ansonst für den nächsten Arbeitstag nichts Gutes verheissen, was jetzt nicht so schlimm ist, aber morgen gehts ja gleich weiter ins Musical und da will man ja dann doch nicht ein pennen! Kontakte hab ich natürlich auch geknüpft. So kenne ich jetzt den Michael - 15 Jahre in den Staaten, und den Christian - 8 Jahre in den Staaten. Beide haben auch nur mit 1 - 2 Jahren angefangen. Na ich hoffe mal mir gehts da besser wie denen in punkto zurück gehen! ;)

 

Kampf der Titanen

Geschrieben von: Gerald Venzl

Freitag, den 23. April 2010 um 00:41 Uhr

Heute stand "Kampf der Titanen" auf dem Programm. Natürlich in 3D - sieht so aus, als wäre das die Zukunft fürs Kino um noch Besucher in die Säle zu locken. Eigentlich gibt es nicht viel zu sagen: Eine Neuverfilmung aus dem Jahre 1981, also noch vor meiner Zeit. Wer auf griechische Mythologie und/oder coole Special Effects steht, sollte sich den Film vermutlich ansehen. Leider blieben rießige Schlachten, wie man es auch 300, oder Herr der Ringe gewohnt ist, leider aus! :/ Der Film ist glaube ich eher was für Liebhaber und nicht für die breite Masse, daher diesmal nur 2 Movie-Venzi's!

 

Jazz Konzert

Geschrieben von: Gerald Venzl

Montag, den 19. April 2010 um 13:23 Uhr

Gestern hatte ich mal die Gelegenheit mir ein Jazz Konzert anzusehen. Ich muss schon sagen, New York ist wirklich toll, man kann hier einfach alles machen - wenn die Geldbörse groß genug ist natürlich! Ich bin ja eigentlich nicht so der Jazz-Fan, aber ich habe auch noch nie Jazz gehört, also beschloss ich dem Ganzen mal eine Chance zu geben. Fotografieren und Videomitschnitte waren natürlich verboten, also gibts nix zum Ansehen, nur zum Lesen.... ja ich weiß - es gibt ein paar faule Leser hier, die sich immer beschweren, dass ich soviel schreib, aber ich kann an dieser Stelle nur sagen: Und, wen interessiert?! Heult wo anders rum! ;)

Naja, das Konzert war auf jeden Fall ganz nett und wieder mal was auf der Liste der Dinge, die ich mal erlebt habe. Dennoch, ich bleibe weiterhin lieber den Ärzten und dem (Punk)rock treu! :)

 

Manuel und Dinah Seyr zu Besuch

Geschrieben von: Gerald Venzl

Montag, den 12. April 2010 um 12:28 Uhr

Es ist mal wieder soweit und ich habe wieder einmal Besuch hier in New York City. Manuel und seine Frau Dinah machen in den nächsten Wochen einen Ostküsten-Trip und starten ihren Urlaub hier in Manhattan. Manuel ist einer meiner Ex-Mitarbeiter vom österreichischen Büro. Für mich ist sein Besuch natürlich Grund genug wieder einmal Reiseführer zu spielen. Gestern gings auch schon los und wir erkundeten bei schönen 22 Grad und Sonnenschein DownTown sowie MidTown. Hatte mir eigentlich nicht gedacht, dass die Beiden so gut mit halten und wir das ganze "Programm" an einem Tag schaffen würden, aber es ist sich echt ausgegangen, echt nicht schlecht ihr zwei!

Also gestartet haben wir mit Rockefeller Center (Treffpunkt) und dann gings gleich mal auf Richtung DownTown.... ich schreib jetzt gar nicht allzu viel, das hat Dinah schon in deren Blog erledigt! Ein kleines Highlight aber noch: Am Schluss gings in den M&Ms Shop am Times Square! :)

Also: Hier die Fotos:

 
Weitere Beiträge...