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Sportlicher Sonntag

Geschrieben von: Gerald Venzl

Dienstag, den 15. Januar 2013 um 16:41 Uhr

In meinem letzten Blogeintrag hab ich die International Series der NFL ja nicht allzu gut weg kommen lassen. Nebenbei bemerkt lies mich mein Ex-Arbeitskollege und American Football Guru Roman nach Veröffentlichung des Eintrages wissen, dass es sehr wohl ein Saisonspiel war und es tatsächlich um etwas ging. Naja, ich vermute mal, dass die Rams wirklich so schlecht sind, aber wie auch immer! Auf jeden Fall dachte ich mir, dass wenn ich schon schimpfe, dass ich euch dann auch zeigen muss, wie es bei einem richtigen NFL Spiel zu geht. Ungefähr ein Jahr zuvor, am Sonntag, dem 11. Dezember 2011 um genau zu sein, hatte ich einen kleinen Sportrausch, wenn man das so sagen kann. Ich bekam eine Email von meinem Ex-Arbeitskollegen Bret mit der Frage, ob ich denn nicht 4 Karten für das New York Jets Spiel haben mochte. Wer sich jetzt gerade etwas wundert, im Dezember 2011 war ich noch in New York und ja, das ist ein Blogeintrag der schon vor einem Jahr statt finden hätte sollen! Also zurück zu Bret und den Karten. Da dies mein erstes Live-NFL Spiel und leider auch einziges war, die Karten sind alles andere als billig, schlug ich bei dem Angebot natürlich sofort zu. Jetzt hieß es 3 weitere Personen zu finden. Und wie das Glück so will, hatten sich diese 3 Mitstreiter auch schnell in James, Verena und Pumsti gefunden. Es ging also auf zum Stadium drüben in Jersey. Die Jets spielten gegen die Kansas City Chiefs. Auch die Chiefs waren, wie sich raus stellte, nicht die beste Truppe und so zermalmten die Jets die Chiefs auf dem Spielfeld. Dabei muss man jedoch auch anmerken, dass das eines der wenigen Spiele der letzten Saison war, wo die Jets gewonnen haben. 2011 war definitiv auch nicht deren Jahr.

Natürlich war der Sonntag mit einem 4 Stunden Football Spiel noch nicht gelaufen (von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr). Zuerst gings für uns vier mal zurück nach Manhattan. Dort angekommen beschlossen wir den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen bei BareBurger auf der 14th Street ausklingen zu lassen. Verena und Pumsti hatten dann noch ein Eishockey-Spiel der New York Rangers im Madison Square Garden auf dem Programm. Aber wie es der Zufall wollte, hatte Pumsti mit seiner damaligen Rolle in der Firma alle Hände voll zu tun und so stellte sich beim Abendessen heraus, dass er lieber nach Hause gehen und noch einige Dinge erledigen wollte. Die Gelegenheit beim Schopfe gepackt, bot ich mich sofort als Begleitschutz für Verena an. Die Karten waren immerhin schon gekauft und ich hatte auch nichts Besseres mehr vor als vielleicht meinen Kühlschrank noch ein paar Biere zu entlocken. Beide stimmten mit ein und so gings auf zu den Rangers. Aber es kam noch besser! Die Karten waren eigentlich ein Dankeschön für Verena, welche sie von den zwei Freundinnen bekam, die während der Woche auf ihrer Couch schliefen. Kurzum: Die Karten waren gratis! :)

 

American Football in London

Geschrieben von: Gerald Venzl

Donnerstag, den 10. Januar 2013 um 21:46 Uhr

Oktober war ein Monat in dem sich viel tat. Größtes Ereignis war wohl der Umzug in meine eigene Wohnung. Aber ich bekam auch Besuch aus New York von Clive und sah mir ein Football Spiel im Stadion an, ehe ich dann in den wohl verdienten Thailand Urlaub flog. Wie, was, wo? Football in London, aber die Briten spielen doch Rugby und kein Football! Das stimmt auch, aber einmal im Jahr, schafft es die NFL dann doch herüber auf den alten Kontinent und bringt ein Spiel nach London bevor die offizielle Saison in den USA beginnt. Das Ganze trägt den Titel NFL International Series was irgendwie lustig is, da das N in NFL für National steht. Der Zweck jedoch besteht darin American Football in Europa mehr zu verbreiten. Die Kontrahenten dieses mal waren die New England Patriots und die St. Louis Rams. Leider ein eher unausgeglichenes Spiel und die Patriots vernichteten die Rams regelrecht. Man muss allerdings anmerken, dass die International Series Spiele natürlich nur Freundschaftsspiele sind und somit ist auch der Einsatz dementsprechend gering. An ein richtiges NFL Spiel kommt es halt nicht heran, aber Joe, seine Freundin Charlotte, Clive und ich hatten trotzdem unseren Spaß und während der 4 Stunden Spielzeit kam mir auch die eine oder andere Erinnerung...

 

Winter Wunderland

Geschrieben von: Gerald Venzl

Sonntag, den 06. Januar 2013 um 23:21 Uhr

Die Zeit der Christkindlmärkte und des Glühweines ist in Österreich ja leider oder eher Gott sei Dank schon wieder vorbei. England besitzt ja leider keine Weihnachtsmarkt-Kultur. Das scheint etwas Deutsch-österreichisches zu sein. Unser Land ist halt doch noch das Beste, vor allem wenn es um Geselligkeit geht! Jedoch hat sich das Phänomen Christkindlmarkt dann doch bis nach London durch gerungen und jedes Jahr wird zwischen Ende November und Anfang Jänner im Hyde Park ein "Winter Wonderland" errichtet. Das musste ich mir natürlich auch einmal an sehen und so bin ich da gleich mal hin marschiert. Zu sehen bekam ich einen Mix aus Urfahr-Markt, Oktoberfest und Christkindlmarkt. Aufgebaut war der Park eigentlich als Christkindlmarkt mit den ganzen verschiedenen Ständen für Weihnachtszeug und natürlich auch die Glühweinstände. Allerdings war der Glühwein mit nichts von uns zuhause zu vergleichen und ich glaube jeder Stand hatte den gleichen Glühwein von der selben Firma. Zumindest sah ich bei jedem Stand an dem ich war die selben Kanister mit der Aufschrift "The spiced wine company". Naja, die Nachfrage nach Glühwein wird in England nicht so groß sein, da kann ich mir gut vor stellen, dass es vielleicht sogar nur diese eine Firma geben wird. Trotzdem, trinkbar war er zum Glück und so genoss ich auch nach Weihnachten noch den einen oder anderen Glühwein. Wie gesagt, aufgebaut war der Markt eigentlich als Christkindlmarkt, jedoch dachten sich die Briten wohl, dass die bayrischen Oktoberfest Stände auch nicht fehlen dürfen und so gab es genügend Münchner Hofbräu und diverse Würste zu kaufen. Eine Weisswurst passt ja nicht so ganz in den Winter rein, die ist im Schnee viel zu gut getarnt! :D Aber als ich dann die Stände mit den Käsekrainern entdeckte! :O Ich muss da definitiv noch einmal hin!!! Ja und dann waren da noch die ganzen Attraktionen für die Kinder. Das Wonderland sah, sobald man den Kopf hob, aus wie der Urfahr-Markt. Und teilweise dürften sie die Geräte sogar von uns haben, denn auf nicht allzu wenigen steht "Eingang", "Ausgang" oder gar die ganze Bezeichnung auf Deutsch wie bei der "Wilden Maus". Das fällt einem am Anfang gar nicht so auf, weil man im Kopf nicht umdenkt, dass das jetzt Deutsch ist. Man liest und verstehst es einfach, ohne groß nach zu denken. Naja, genug getippt, auf zu den Fotos! Mal sehen, ob ihr sofort erkennt, auf welchen Bildern die Wörter auf Deutsch stehen - jetzt vermutlich schon! :)

Die wohl beste Erfindung seit der Erfindung des Rades: Eine Karusell-Bar! Ich trau mir wetten, die ist dazu gemacht, dem Drehwurm bei erhöhtem Glühweinkonsum entgegen zu wirken - GENIAL!

Österreich Fahnen wohin das Auge blickt! :)

Jamie Oliver darf mit seinem Klumpat-Futter natürlich auch nicht fehlen. Aber gegen die Käsekrainer kommt er niemals an! :D

Haribo macht Kinder froh und deren Eigentümer ebenso, nachdem sie ja scheinbar überall auf der Welt vertreten sind!