Filme

Prometheus

Benutzerbewertung: / 12
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Die Vorschau gab eigentlich Hoffnung auf einen guten mit Spannung gefüllten Science-Fiction Film, doch Prometheus entpuppte sich meiner Meinung nach eher ein wenig als Flopp. Die Geschichte handelt von einer 17 köpfige Crew in der fernen Zukunft, die sich auf macht um die Schöpfer der Menschheit zu finden, eine außerirdische Rasse. Auf dem vermeindlichen Heimatplaneten der Aliens angekommen, finden sie allerdings nur viele Leichen und eine komische schwarze Substanz, auf die Menschen alles andere als gut reagieren. Bald schon muss die Crew fest stellen, dass die Aliens uns gar nicht so freundlich gesinnt sind...

Ich hoffte auf ein wenig Weltraum Schlachten, Sci-Fi Action mit viel Geballere und massiven Explosionen. Bekommen habe ich allerdings einen eher langweiligen Film in dem eigentlich bis zum Schluss nicht viel passiert, ausser dass ein paar Forscher sich ein paar Steine an gucken. Erst zum Schluss bekommt man dann ein wenig Action ab, aber auch alles andere als Weltraum Schlachten oder Geballere. Eher mehr 1 böser Alien gegen die anderen, die sich mittlerweile auch gegenseitig nicht mehr so gut gesonnen sind. Der Film ist quasi der Vorfilm zu "Alien" aus den 80ern (auch der selbe Regiesseur). Wer diese Filme mochte, sollte sich diesen vielleicht an sehen. Allerdings: Wenn ihr schon euer Geld los werden wollt, dann gebt es lieber mir!

 

Men in Black 3

10 Jahre nach Men In Black 2 und ganze 15(!) Jahre nach Men in Black - wow, da war ich grade mal erst 12 Jahre alt - kamen heuer Tommy Lee Jones und Will Smith wieder als Männer in Schwarz in Men In Black 3 auf die Leinwand. Als großer Fan von Men In Black und von Will Smith war dieser Film für mich mehr oder weniger Pflicht. Und mittlerweile sind auch Filme, die in New York gedreht wurden, für mich relativ erheiternd. Kommt nicht immer vor, dass man sagen kann: Ja genau, das Restaurant kenne ich, die Straße ist gleich bei meiner alten Wohnung ums Eck, etc. Aber worum geht es bei dem Film:

Ein längst vergessener Bösewicht-Alien bricht aus einem Hochsicherheitsgefängis aus und reist durch die Zeit ins Jahr 1969 um seine Verhaftung zu verhindern, indem er den Agenten, der ihn fest nahm, tötet. Wie es der Zufall so will, ist dieser Agent der Partner und Freund von Agent J, Agent K. Und so macht sich Agent J auf und reist ebenfalls ins Jahre 1969 um dort das frühere Ich seines Partners zu retten. Nebenbei: Das Jahr 1969 ist auch kein Zufall, welch großes Ereignis fand in diesem Jahr denn statt...

Der Film bringt wieder jede Menge Witz mit ins Geschehen und Will Smith ist in Höchstform. Tommy Lee Jones ist Tommy Lee Jones, allerdings sieht ma ihm das Alter nun wirklich schon an. Ob er noch bei einem Men In Black 4 dabei sein wird, wird sich zeigen. Coole Sprüche, witzige Aliens und der von allen beliebte Neuralisator sind wieder im Geschehen.

 

Snow White and the Huntsman

Jaja, gleich mal vorweg: Ich habe mir Schneewittchen angeschaut! Allerdings ist diese Version von Schneewittchen alles andere als ein schönes Kindermärchen. In Snow White and the Huntsman taucht man ein in eine dunkle, gruselige, voll von bösen Kreaturen beherrschte Welt. Im Prinzip ist es noch immer die Geschichte von Schneewittchen, nur mit ein paar Abänderungen. So ist der Jäger stehts an ihrer Seite und erweckt sie auch aus ihrem Schlaf, während die Zwerge nur eine kleine Rolle übernehmen.
Allerdings hat in diesem Film der Regisseur alles daran gesetzt, den Zuschauer in einen dunkle, hoffnungslose Welt zu versetzen. Schneewittchen muss im Großteil des Filmes immer nur da von laufen, weil sie sonst von den Schergen der Königin getötet werden würde. Die Wälder sind düster und böse. Die Menschen alle verdorben und mit Hass erfüllt. Die Königin saugt ständig jungen Mädchen die Jugend aus um selber jung zu bleiben. Und ja selbst die Zwerge wollten Schneewittchen zuerst töten.

Also, wie man lesen kann, hat der Film nicht mehr allzu viel mit dem schönen Märchen gemein. Wer allerdings auf Mittelalter, Magie, und böse Kreaturen steht, kommt in dem Film nicht zu kurz. In der Mitte flaut der Film zwar ein bisschen ab, kommt dann aber wieder voll zurück.

 

The Avangers

Vorgestern gings wieder ab ins Kino! Diesmal mit Joe und auf dem Program war: The Avangers! Auf diesen Film hab ich ja schon eine Weile gewartet. Ein weiterer Marvel-Film der ein paar legendäre Figuren zusammen auf die Leinwand bring: Iron-Man, Thor, Hulk, Captain America und mehr. Alles komplett Science-Fiction und viel Action und Bum-Bum, aber der Film hat auch einige sehr, sehr geniale und lustige Stellen drinnen, die den ganzen Saal zum Lachen brachten. Wer mal wieder auf einen Haufen Explosionen und Heldentum Lust hat, sollte sich den Film unbedingt an sehen! Am Anfang heissts ganz genau auf passen. Da stehen ein paar rote Server von meiner Firma im Datencenter! :)

 

Die Tribute von Panem - The Hunger Games

Gestern war Joe und mir nach unserem nachträglichen Viertelmarathon (wir sind mal schnell 10km gelaufen - hat ne Stunde gedauert...) dann doch noch langweilig und so sind wir ins Kino gegangen um "The Hunger Games" zu sehen. Scheinbar soll das Buch dazu ja sehr umwerfend sein, naja, wir haben uns für die Faulpelz-Variante entschieden und es uns doch lieber angesehen.
Spielen tut das Ganze in der fernen Zukunft, 70 Jahre nachdem ein rießiger Krieg die Menscheit fast ausgerottet hatte. Allerdings ist jetzt wieder alles im Lot und die Menscheit in Berzirke untereilt, 12 um genau zu sein mit einer Hauptstadt. Damit sich so etwas wie die Katastrophe vor 70 Jahre nicht wiederholt, werden alljährlich die "Hunger Games" ausgetragen, bei denen von jeweils einem Bezirk ein Mann und eine Frau im Alter zwischen 12 und 18 Jahren ausgelost werden um dann in den Spielen, die live im Fernsehen übertragen werden, auf Leben und Tod zu kämpfen. Als Katniss kleine Schwester für die Teilnahme ausgelost wird, beschließt diese, sich freiwillig zu melden...

Der Streifen ist, wie die Beschreibung schon erläutern lässt, etwas makaber. Die 24 Teilnehmer werden quasi aus den Slums her geholt und dann wie Helden verehrt, ehe sie dann gegeneinander ums Überleben kämpfen müssen. Die Hauptdarstellerin hat allerdings nicht vor sich der verabscheuungswürdigen Masse zu beugen und versucht die Spiele zu boykottieren. Jedoch kann man sich vor stellen, was währenddessen mit den kleinen 12 Jährigen passiert, die sich gegen die Großen verteidigen müssen.
Die Spannung ist fast über den ganzen Film hinweg gegeben und nur ein paar Fetzen erlauben einen kleinen Einblick, warum es diese Spiele überhaupt gibt. Diese sind jedoch nicht ausreichend genug um wirklich dahinter zu kommen und so ist der Zuseher sehr zum Nachdenken angeregt. Es gibt dem Zuschauer auch allemal Gelegenheit zum Nachdenken, wie moralisch verdorben eine Gesellschaft doch sein kann und vor allem, wo man sich denn in einer solchen Situation selbst befinden würde. Wieder einmal ein Streifen, der nicht nur aus "Rein sitzen, sich berieseln lassen, nach Hause gehen" besteht. Ich glaub ich werde mich das Buch doch noch besorgen...

 

Film: Krieg der Götter

Der erste und wohl einzige Film den ich in Los Angeles gesehen habe: Krieg der Götter - oder wie er auf englisch heisst - Immortals.
Eigentlich gibts hier wenig zu berichten. Wieder ein Film basierend auf der griechischen Mythologie, die ich so sehr liebe. Die Unsterblichen haben den Krieg unter ihnen beendet. Die Gewinner nennen sich nun selbst Götter, die Verlierer werden von nun an als Titanen bezeichnet und im Berg Tartarus gefangen gehalten. Jahrhunderte vergehen und das Zeitalter der Sterblichen (Menschheit) bricht an. König Hyperion erklärt der Menschheit den Krieg und will alle unterwerfen oder vom Erdboden tilgen. Sein Plan ist die Titanen wieder frei zu setzen und nur Theseus kann ihn stoppen.

Der Film erinnert sehr an 300. Die Spezialeffekte und die Schlachten sind genial und sollte man unbedingt auf 3D sehen. Inhaltlich ist er wie man oben lesen kann nicht so besonders, für Fans der griechischen Mythologie jedoch sicherlich unterhaltsam!

 

Film: The Rum Diary

Benutzerbewertung: / 11
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Der neue Film mit Johnny Depp - The Rum Diary. Johnny Depp ist ja einer meiner Lieblingsschauspieler und hat mich eigentlich noch nie enttäuscht. Darum war er für mich Pflicht auch diesen Film zu sehen. Dem Vorspann zu Folge hätte ich mir eigentlich etwas in die Richtung von seinem anderem Film "Blow" erwartet, aber ich wurde glatt überrascht. Ich wusste nicht, dass dies eine Verfilmung von Hunter S. Thompsons Buch "The Rum Diary" war. Ich bin mir noch immer nicht sicher, ob es denn nicht gar einen Lebensabschnitt des Schriftstellers wieder gibt...

Wir befinden uns in den 1950ern. Den USA gehts so gut wie noch nie (und nie wieder, hehe), Eisenhower regiert das Land und Kennedy und Nixon kämpfen um die Nachfolge. Das ist ja alles recht nett und schön, doch Schriftsteller Paul Kempt hat die Nase von den US und vor allem von New York voll und geht deswegen zu einer kleine Zeitung in Puerto Rico. Dort angekommen und dem Alkohol und anderen Drogen nicht abgeneigt, lebt er sich gleich mal mit ausreichend Rum ein. Seine Aufgabe als Journalist für die Tageszeitung besteht darin, den Amerikanern Puerto Rico als Urlaubsdomizil schmackhaft zu machen um so Geld in das Land zu bringen. Geld, dass jedoch nur in gewisse Taschen fließt, wie Paul ziemlich schnell fest stellen muss. Und ehe er sich versieht, befindet er sich zwischen 2 Welten und muss für sich entscheiden, was er wählt. Soll er doch lieber bei der Korruption bleiben, helfen das Geld nur unter den Reichen zu verteilen und dafür in Saus und Braus zu leben, oder soll er sich doch für das Volk von Puerto Rico einsetzen und die Skandale und abscheulichen 3. Welt Umstände auf decken...

Der Film war um Einiges tiefgründiger als ich es erwartet hatte und ich war mehr als positiv überrascht. Noch dazu ist er mit jede Menge Humor gepackt und Johnny Depp ist wieder einmal in Höchstform. Ein absolutes Muss!

 
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