Filme

Drachenzähmen leicht gemacht

Gestern Abend haben Pumsti und ich die Gelegenheit genutzt und uns den neuen Dreamworks Streifen "Drachenzähmen leicht gemacht" angesehen. Wem Filme wie Shrek, oder Ice Age gefallen, der wird auch diesen mögen. Es sind ein paar gute Sprüche mit drinnen die einen immer wieder zum Lachen bringen und immer wieder witzige Szenen, die sich durch den ganzen Film hindurch ziehen. Noch kurz zur Handlung:

Wir befinden uns hoch oben im Norden. Auf ein paar Inseln leben Wikinger seelenruhig, würden sie nicht immer wieder von Drachen heimgesucht werden, die ihren Schafe fressen und die Häuser in Flammen setzten. Die Wikinger sind schon seit Generationen Drachentöter. Umso mehr ist es eine Schande für den Häuptling, dass sein Sohn scheinbar unfähig ist, eine Axt nur zu halten. Jedoch ist der Junge getrieben von seiner Intelligenz und erfindet eine Waffe, die es ihm erlaubt, einen von der gefürchtetsten Drachengattung zu fangen. Doch anstatt ihn zu töten und somit seinen Wert in der Gemeinschaft zu zeigen, findet er heraus, dass die Drachen gar nicht so böse sind und beginnt ihn zu zähmen....

Wie oben scho erwähnt: Fans von Ice Age oder Shrek kommen genau auf ihre Kosten - guter Film und eine echte Wohltat nach den vergangenen Enttäuschungen!

 

From Paris with Love

Heute Abend haben Pumsti und ich das eher schlechte Wetter ausgenutzt und uns endlich "From Paris with Love" angesehen und ich muss sagen, er hat meine Erwartungen erfüllt: Die Story ist ziemlich seicht und vorhersehbar, dafür gibts eine Menge Action zu sehen. Zum Schluss kommt dann noch der übliche Schnulzenmoment und er geht ein bisschen rührseelig aus. From Paris with Love fällt definitiv in die Kathegorie "xXx - Triple X". Zwei Helden, die die Welt vor dem Bösen retten - diesmal die bösen Parkistani in Paris. Für alle die auf Action ohne viel Sinn dahinter stehen, oder mal wieder einfach das Hirn bei vielen Explosionen ausschalten möchten, eignet sich dieser besonders gut! Der hier bekommt 2 Movie-Venzis:

 

Edge of Darkness

Am Freitag kam der neue Mel Gibson Film "Edge of Darkness/Auftrag Rache" in die Kinos. In Österreich dauert es noch bis Mitte März. Der Film handelt vom einem Bostoner Polizisten - Thomas Craven - der mit ansehen muss, wie seine Tochter vor seinen Augen erschossen wird. Alle nehmen an, dass er selbst das Ziel gewesen ist, der Schütze ihn aber verfehlt hat. Als Craven allerdings eine Waffe in den Sachen seiner Tochter findet, wird er über das Motiv des Killers skeptisch und fängt an nach zu forschen. Dabei stößt er auf eine groß angelegte Intrige und wird selbst zum Ziel, da er die nationale Sicherheit gefährdet!

Was sich von der Story ganz gut anhört und sich im Trailer recht gut gemacht hat, stellte sich leider als Flopp heraus! Die Intrigen sind nicht sehr weit reichen und das wahre Motiv stellt sich bereits sehr bald heraus, was den Film leider in die Länge zieht. Das Ganze ist eine Neuverfilmung von "Die Plutonium-Affäre" aus dem Jahre 1985. Man bekommt leider weder eine schön verzwickte Verschwörung, noch einen Haufen Aktion geboten. Zusätzlich machen ein paar zu offensichtliche Filmfehler den Streifen noch schlechter. Leider gibt es hier auch nur 2 Movie-Venzis! Nach Book of Eli kann ich nur sagen: Hoffentlich bleibt dieses Film-Jahr nicht weiterhin so enttäuschend!

 

Book of Eli

Sonntag hats mal wieder seit langem geregnet hier in New York. Ein guter Grund das Kino auf zu suchen. Ein weiterer war die Premiere von "Book of Eli"! Dieser Film spielt in der Ära nach dem 3. Weltkrieg. Die Menschen haben sich fast selbst augelöscht und überall herrscht Anarchie. Nach dem Krieg beschlossen die Überlebenden die Bibel und sonstige religiöse Schriften zu verbrennen, da man den Religionen Schuld am Krieg gab. Mitten in dem ganzen Durcheinander ist Eli - ein Mann mit dem Ziel nach Westen zu gehen. Was er dort finden wird, weiß er nicht, aber er trägt ein wertvolles Geheimnis bei sich - die wahrscheinlich letzte Bibel auf Erden. Er erhält den Auftrag von Gott persönlich, diese Bibel nach Westen zu bringen um dort der Menschheit wieder Hoffnung zu geben...

Nun ja, die Vorschau auf den Film ließ eigenltich Einiges erhoffen. Nur leider wurden meine Erwartungen sehr enttäuscht. Der Film ist von der Geschichte ziemlich flach - eine weitere Moses-Geschichte in ferner Zukunft. Manchmal sind die eher seltenen Dialoge doch sehr einschläfernd und wollen einfach nicht zum Punk kommen und der erwartete Showdown, bzw. die Höhepunkte im Film haben meiner Meinung nach versagt. Fazit: Wenn man nicht ein begnadeter Denzel Washington Fan ist, sollte man sich das Geld sparen!

Mittlerweile haben Einige von euch sicher schon gemerkt, dass ich sehr oft ins Kino gehe und darüber berichte. Dass soll euch den Vorteil geben, schon - meinstens - im Vorhinein zu wissen, welche Filme sehenswert sind und welche nicht. Meinungen unterscheiden sich natürlich, aber eine Vorab-Kritik kann sicher nicht schaden.

Um euch das in Zukunft übersichtlicher zu gestalten gibts ab sofort Film-Venzis zu vergeben! Eine Skala von 5 bis 1 mit folgender Notenvergabe:

5: Absolut toll, echt sein Geld wert! Sollte man sich bei Gelegenheit ein zweites Mal ansehen
4: Guter Film, mal wieder eine gute Abwechslung
3: Mittelmäßig, nicht unbedingt eine Geldverschwendung aber naja - hätte mehr sein können
2: Schlecht, und nicht empfehlenswert! Das Geld ist anderswo sicher besser aufgehoben
1: Also wenn du wirklich keinen besseren Weg findest dein Geld los zu werden, dann gib mir bescheid und ich geb dir meine Kontodaten!

Tja und Book of Eli erhält leider nur:

 

Daybreakers

Heute Abend stand der Film "Daybreakers" auf dem Programm. Dabei handelt es sich um einen Vampirfilm. Jedoch nicht um einen wie den zig anderen. Nein, dieser hier zeigt, was wäre, wenn die Vampire die Oberhand gewinnen und die Menschheit quasi auslöschen bzw. wie Tiere halten um an Blut zu kommen. Bekommen sie jedoch nicht genug menschliches Blut dann degenerieren sie zu willenlosen Rießenfledermäusen. Leider haben sie aber mehr Menschen gejagt und verwandelt, als in ihren Farmen zu halten und so sind die Vampire geradewegs dabei ihre Blutreserven auf zu brauchen. Die großen Blutproduzenten versuchen jedoch Blut künstlich her zu stellen um so die Reserven zu decken. Mitten drinnen ist der Blutanalyst Edward. Ein Vampir, der eigentlich nie ein Vampir werden wollte. Durch Zufall stößt Edward jedoch bei einem Autounfall auf Menschen, die ein Mittel gefunden haben um Vampire wieder in Menschen zu verwandeln. Er schließt sich ihnen an und versucht das Mittel für die Masse zur Verfügung zu stellen.

Der Film startete eigentlich ganz gut. Er zeigt die Probleme auf, mit denen eine Vampirpopulation kämpfen muss: Regelmäßig Blut, unterirdische Gänge für den Tag, Vampirkinder die sich selbst in die Sonne setzen, weil sie nie erwachsen werden. Jedoch hoffte ich mehr auf ein Gemetzel zwischen den willenlosen Fledermäusen und den Vampiren. Wie ich jedoch fest stellen musste, handelt er eher davon die Welt von der "Vampirseuche" zu befreien. Dem guten Anfang folgt dann leider eine ziemlich lahme und vorhersehbare Story. Der Film war echt eine Enttäuschung! Wer auf Vampirzeugs steht, wird ihn sich vielleicht doch ansehen, aber meiner Meinung nach ist er das Geld für die Karte nicht wert!

 

Avatar

Dieses Wochenende war es endlich so weit. Der neue Streifen von James Cameron (Terminator, Titanic, True Lies, Alien, ...) kam endlich in die Kinos: Avatar Grund genug für meine Freunde und mich, gestern Abend ins Kino zu gehen und sich den Film anzusehen - das Ganze dann noch auf 3D!

Ok, bevor ich hier mal starte um was es in dem Film geht muss ich eigentlich damit starten, was an dem Film so besonders ist: Avatar wurde mit einer eigens für den Film neu entwickelten Kameratechnik gedreht und verschlang mehrere Millionen Dollar! Der Film ist großteils animiert, also Leute, die nicht auf futuristisch ausehende Computergrafiken stehen, wird das ein wenig durch den Strich gehen. Die Länge des Films beträgt 162 Minuten, also 2 Stunden und 42 Minuten, was auch ganz schön ordentlich ist. Und der Streifen hat alleine in den USA - so lt. IMDB - bereits 27 Millionen Dollar am ersten Tag eingespielt und liegt damit auf Platz 3 hinter Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs und I'm legend.

So, aber nun zum Film: Wir schreiben das Jahr 2154. Die Menschheit hat sich immer noch nicht selbst ausgelöscht und die Wege ins All beschritten. Besser gesagt, die Wege zu einem fernen Planeten names Pandora beschritten. Das Besondere an dem Planeten: Ein spezielles Mineral - überaus kostbar! Jedoch ist der Planet leider nicht unbewohnt. Im Gegenteil, es herrscht eine rege Vegetation dort und über der größten Lagerstätte dieses speziellen Minerals lebt leider eine humanoide Spezies genannt "Na'vi". Die Menschen wollen jedoch unbedingt an das Mineral, was sie dazu veranlasst Na'Vi Körper gemischt mit Menschen-DNS zu klonen, welche dann das Bewusstsein des menschlichen Wirtes mit speziellen Geräten aufnehmen können. Das Projekt nennt sich: "Avatar" Avatare kennt man bei uns als die Spielfiguren, mit denen man Computerspiele bestreitet. Ziel des Projekts ist das Vertrauen der Na'Vi zu gewinnen und sie zu einer Umsiedelung zu überreden. Falls das nicht klappt, wird natürlich vom Militär Gewalt angewendet! Und so kommt es, dass der Marine, der das Vertrauen der Na'Vi erlangen soll, sich erst mal bei denen einbringen und deren Wege und Art erlernen muss. Das Dumme daran jedoch ist dass nicht nur er das Vertrauen der anderen Spezies gewinnt, sondern auch sie das Seine. Als er sie dann nicht zum Umsiedeln überreden kann, steht er zwischen den Fronten. Beide Spezies - Menschen sowie Na'Vi - ächten ihn als Verräter. Er muss das Vertrauen der Na'Vi zurück gewinnen um sie vor dem sicheren Tod zu bewahren. Hilfe bekommt er dabei von ein paar Wissenschaftlern und einer Pilotin, die die Gewaltanwendung der Menschen ebenfalls nicht dulden! Als sie das Vertrauen erneut gewonnen haben, ziehen sie gemeinsam mit Pfeil und Bogen in den Krieg gegen die Menschen. Die widerrum haben dank Sattelitenaufklärung das Versteck der heimischen Armee gefunden und machen sich mit Sprengstoff bepackt auf, um diese Plage ein für alle mal los zu werden......

Also bei diesem Film muss man wirklich sagen: Absolut toll! War ich vorerst von den ganzen Animationen etwas skeptisch, so hat sich der Film doch durchaus gelohnt! Die Story ist um einiges dicker, als bei manch anderen Filmen, die Special Effects einfach geil! Ein Muss für jeden Sci-Fi Freak und auch für die breite Masse absolut tauglich!

 

Up in the Air

Benutzerbewertung: / 1
SchwachPerfekt 

Heute war mal wieder Kino dran: Up in the Air In dem Film geht es um Ryan, der für eine Firma arbeitet, die von anderen Firmen dafür engagiert wird, um deren Leute zu kündigen, weil sie selbst zu feig sind. Ryan fliegt also rum um die ganze Welt um den Mitarbeitern seiner Kunden zu sagen, dass sie gefeuert sind und versucht ihnen geichzeitig klar zu machen, dass es für sie die Chance ist, neu anzufangen. Nun ja, Ryan kommt praktisch nie heim, ist immer unterwegs und lebt quasi im Flugzeug. Das gefällt ihm auch soweit ganz gut, denn obwohl seine Familie meint, er lebe isoliert so behauptet er doch, dass er immer von Menschen umgeben ist. Wie es der Zufall jedoch will, bekommt er eines Tages eine Partnerin zugeteilt. Das passt ihm überhaupt nicht, hat er doch grade Alex in einem Hotel kennen gelernt, mit der er ab und an ein kleines Abenteuer besteht!

Alles in allem ist der Film recht witzig und kurzweilig, jedoch auch ein bisschen vorhersehbar. Im letzten Drittel beginnt daraus leider eher ein kleiner Schnulzenfilm zu werden. Trotzdem ist er von Humor durchzogen und George Clooney spielt mal wieder eine fabelhafte Rolle. Eignet sich gut, wenn man mal wieder weg von den Baller- und Katastrophenfilmen will, bzw. mal wieder mit der Freundin ins Kino gehen, jedoch nicht nur Sentimentalschrott sehen will! Kinostart in Österreich ist der 4. Februar 2010!

 
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