Kategorie: New York

  • Wie Welt ist klein

    Grade war ich in einem Geschäft um mir mein Mittagessen zu kaufen. In der Schlange hör ich auf einmal einen „Schnitzel“ sagen – und ich mein hier nicht das amerikanische „Snitsel“. Tja, ich ging mal hin und meinte: „Österreicher?“ Und tatsächlich – 2 Linzer hier in New York 100 Meter von meinem Büro entfernt. Leider kamen wir nicht wirklich zum Reden, da alle ihr Mittagessen wollten und da wir in der Schlange standen… tja, aber die Welt ist klein! 🙂

  • Wieder mal ein bisschen DownTown

    Gestern Abend habe ich das Büro schon etwas früher verlassen und da die Sonne noch anwesend war (die geht hier so um 18:15 Uhr Sommerzeit unter), hab ich mir gedacht, ich versorge euch wieder mal mit ein paar Bildern von DownTown Manhattan:

    Hier ein besonderes Exemplar – eine Uhr gespendet von der Stadt zu Ehren von David Rockefeller für seine Bemühungen um die Stadt.

    Hier ein weiteres Highlight – Dreharbeiten im City Hall Park:

    Und hier die City Hall – wo der Bürgermeister sein Amt aus übt…. ob das wohl so wie bei Bürgermeister Quimby bei den Simpsons abläuft?

    Scheinbar wird da grade der linke Flügel renoviert….
    Dann haben wir noch ein Hochhaus, das gerade gebaut wird und eins, das schon fertig ist:

    Hier noch ein Gefängnisfester vom Sugar House (zu deutsch: Zucker Haus). Das Sugar House wurde 1763 von den Briten während des Revolutionskrieges (als die Amis meinten, sie möchten jetzt doch gerne eine eigene Fahne haben) gebaut und diente als Gefängnis für die amerikanischen Patrioten, die sich der englischen Krone entsagten. 1892 wurde es dann abgerissen und dieses Fenster als ein historisches Artefakt hier her platziert:

    Dann haben wir hier noch das New Yorker Fire Department im Einsatz (Rettung gehört hier zur Feuerwehr, wie es aus sieht):

    Und zu guter Letzt hier noch mein Schlüsselanhänger. Der hat zwar nichts mit der Down Town zu tun, aber ist es wert auch gepostet zu werden. Er erinnert mich immer daran, wo in der Kette ich denn grade stehe! 😉

  • Wäsche waschen lassen

    Tja, gestern wars mal wieder zum Wäsche waschen. Diesmal aber versuchte ich Pumsti’s Rat und lies meine Wäsche waschen. Ja, muss schon sagen, daran könnte man sich gewöhnen: Für grade mal 7,50 Dollar haben die meine Wäsche gemacht (Hemden und Anzughosen ausgenommen, die kommen in die Reinigung! :)) Andererseits denke ich mir: Für grad mal Wäsche in die Waschmaschine und den Trockner stecken und sie dann anschließend zusammenlegen – will ich da wirklich immer 7,50 Dollar zahlen? Tja, ich weiß noch nicht, aber es war auf jeden Fall nett! 🙂

    Was tut sich noch so bei mir? In der Arbeit ist es grade ein wenig langweilig. Irgendwie schein sich nichts zu bewegen! Ich hab zwar meine zwei Projekte, an denen ich arbeite, aber die sind auch nicht gerade die Herausforderung. Aber naja, mal ist es so und mal nicht – so ist das Leben eben.
    Dafür war ich heute mit Pumsti und einem Ex-Arbeitskollegen von London auf ne Pizza. Sein Name ist Amit Goel und er kommt ursprünglich aus Indien, hat in London für GoldenSource gearbeitet und macht jetzt sein MBA-Studium in den Staaten. Eigentlich ein ganz angenehmer Zeitgenosse, hoffentlich kreuzen sich unsere Wege wieder mal!

  • Central Park

    Nachdem der gestrige Tag total verregnet war uns aber heute die Sonne und warme 18 Grad beschert wurden, entschloss ich mich mal den Central Park aus zu kundschaften. Unterstützung bekam ich dabei von Pumsti, der seine neue Kamera testen wollte und sich im Park dementsprechende Motive finden sollten. Mit der U-Bahn gings dann rauf nach Midtown und rein in den Park. Und ich muss schon sagen: Ein wahres Wunderwerk! Man muss wissen, dass der Park absolut künstlich ist! Die ganze Natur, die man hier ab bekommt, wurde von Menschenhand geschaffen. Früher war das Sumpfgebiet. Das Tolle an dem Park ist, dass man darin nichts mehr von der Großstadt mit bekommt. Am Rand sieht man zwar noch die Hochhäuser, aber in der Mitte drinnen ist alles verschwunden – nun ja, fast alles, die Helikopter fliegen noch immer über den Park.

  • Social Security Number

    Gestern hieß es für mich: Social Security Number beantragen. Dabei handelt es sich scheinbar um die Identifikationsnummer schlecht hin. Ohne dieser Nummer kann man: Kein Apartment mieten, keinen Fühererschein machen, kein Bankkonto bei gewissen Banken eröffnen, keine Steuern zahlen, und vieles mehr. Um es mit den Worten von Herbert (dem gebürtigen Welser hier in der Firma) zu sagen: Ohne SSN existierst in den USA nicht. Tja, darum machte ich mich gestern zum Social Security Office auf. Dieses Gebäude liegt am Federal Plaza und hat um die 40. Stockwerke. Es handelt sich hierbei um ein „Federal Building“, sprich ein Regierungsgebäude. Man kennt es übrigens aus „Selbst ist die Braut“ an der Stelle, wo Magret und Andrew vom Staatsbürgerschaftsbüro raus kommen und sie ihm einen Heiratsantrag macht! 🙂 Aber zurück zum Thema: Wie schon gesagt war das alles Regierung. Das heißt in den USA natürlich – richtig – Sicherheitskontrollen. Wie am Flughafen, alles in die Box, durch den Metalldetektor und weiter gehts. Dann gings zum Social Security Büro im 31. Stock. Ich erhoffte mir eine rasche Abwicklung, da es erst 8:50 Uhr war und das Büro erst um 9:00 Uhr auf machte. Tja, ein Irrglaube. Dort hieß es für mich erst mal Nummer ziehen – A11. Und dann waren da 4 Schalter, die die Anträge abwickelten. Gleich zu Beginn merkte ich, dass es auch die B Gruppe gab – scheinbar die privilegierte Gruppe, denn es wurden immer alle Bs vor den As abgewickelt. Was für mich bedeutete, dass ich nicht als 11. an der Reihe war sondern als 50er, oder so in die Richtung. Auf jeden Fall musste ich satte 2 Stunden warten. Erst dann wurde ich aufgerufen und alles ging innerhalb von 15 Minuten wie von selbst. Antrag abgegeben, Korrektur gelesen und mit den Worten „Sie haben die Karte dann in den nächsten 10 Tagen im Postkasten“ wars das dann auch schon. Naja, Bürokratie ist scheinbar überall gleich, aber jetzt habe ich es ja geschafft! 🙂