Kategorie: New York

  • Und wieder ein Jahr geschafft

    Wow, kaum zu glauben, aber mit dem heutigem Tage bin ich mittlerweile schon 2 Jahre in New York…. schon, oder doch eher erst? Die Zeit ist wie im Flug vergangen, wenn ich darauf zurück schaue. Gut, die Zeit vergeht immer schnell, wenn man zurück schaut. Ich kann sagen, ich habe so Einiges erlebt und es hat mein Leben sicher geprägt. Hier ein kleine Rückblick vom letzten Jahr, viel Spass….

  • Berni und Andi zu Besuch

    Ebenso wie Krenni war auch Berni ein ehemaliger Mitschüler von mir während meiner Lehrzeit. Mittlerweile studiert er an der FH Hagenberg und arbeitet bei Bet at home mit Hans Gmeiner und Mani Lanzerstorfer.
    Wie es dazu kam, dass ich Berni auf nahm, weiß ich eigentlich nicht mehr genau. Ich glaub es war mal einfach blödes Gerede letzten Jahres und ehe ich mich versah, stand er dann schon da. Mit gebracht hat Andreas, einen Freund von ihm, den ich noch nicht kannte. Zusammen machten wir 3 Chaoten die Stadt eine Woche lang unsicher und räumten den einen oder anderen Bierladen aus! 🙂

    Die Ankunft

    Lederhosn-Spiderman

    Wie in alten Zeiten! 🙂

    Black-Ops Jeep

    Ghostbusters-Feuerwehrhaus

    Public Library

    Filmset bei der Grand Central Station

    Sch*** Deitsche! 😉

    Die 3 Musketiere

    Black Eyed Peas

    Die Ursprungsbar von „How I met your mother“

    Die Bilanz… wer kann rechnen, wieviel Bier das waren! 🙂

  • Krenni zu Besuch

    Seit dem 1. August 2011 arbeite ich nun 10 Jahre lang. Klar die ersten 3 1/2 Jahre waren noch Lehrzeit, aber dennoch schon Arbeit. Unglaublich wie die Zeit vergeht… wie lange ist es eigentilch bis zur Pension?! 😉
    Damals während der Berufsschulzeit war mein Sitzbanknachbar Andreas Krennmair. Ein cooler und aufgeschlossener Typ von Ebelsberg. Dank ihm konnte ich einige Projektarbeiten einfach an mir vorbei gehen lassen und mit mich Zocken während der Projektstunden beschäftigen! Danke nochmal Krenni! 🙂

    Auch nach der Berufsschule blieb der Kontakt noch aufrecht und wir beide machten und 2009 auf ins Ausland, er nach Berlin und ich nach New York. Krenni ging damals im Jänner glaube ich nach Berlin, also noch bevor ich wusste, dass ich nach New York gehe. Damals habe ich noch mit ihm abgemacht, dass ich ihn mal in Berlin besuchen werde. Tja zu dem ist es leider noch nicht gekommen (noch immer am Plan), dafür besuchte er mich letzte Woche. Übers Wochenende bekamen wir dann sogar noch Unterstützung von Hans-Peter Manzenreiter, ebenfalls ein BS-Kollege von uns, der zur Zeit in Columbus, Ohio arbeitet. Wir hatten quasi ein Mini-BS4-Klassentreffen. Vom Wochenende gibs leider, nein Gott sei Dank, keine Fotos! Und auch die Fotos von unter der Woche halten sich leider in Grenzen.

    Trotzdem Danke Krenni für den Besuch, ich hoffe du hattest Spass hier im Big Apple!

  • Hurrikan Irene: Sonntag

    Heute morgen 8:00 Uhr Ortszeit sollte Hurrikan Irene eigentlich New York treffen. Gestern Mitternacht war schon Regen und Wind angesagt und man konnte gespannt bleiben. Heute morgen jedoch schlummerte ich seelenruhig bis 11:00 Uhr. Als ich munter wurde und aus dem Fenster schaute…. tja, NICHTS! Kein Wind, kein Regen, gar nix. Als ich die Hurrikan-Webseite checkte, sah ich gleich auf der Hauptseite, dass Irene inzwischen nur mehr ein „Tropischer Sturm“, und kein Orkan mehr ist. Tropischer Sturm ist nichts anderes, als ein normaler Sturm so wie wir in bezeichnen. Windgeschwindikeiten unter 100km/h und Regen.

    Ich glaube kaum, dass noch etwas kommen wird, daher wage ich zu schreiben, dass mein Gefühl wieder mal recht hatte. Kaum stieß der Orkan an Land, verlor er schnell an Masse und Energie. Lustig jedoch: Das ganze öffentliche Verkehrsnetz wurde gestern stillgelegt, ich weiss nicht ob es das jemals schon gab. Alle Broadway Shows wurden abgesagt und der Times Square war so leer wie noch nie! Die Stadt die niemals schläft, sich jedoch verkriecht, wenns ein bisschen „stürmisch“ wird! 😀

  • Hurrikan Irene

    Nachdems in den Medien ja schon mittlerweile zu geht als ob das Ende der Welt bevor stehen würde und mich auch schon etliche Freunde von der Heimat kontaktieren, hier mal ein paar Einzelheiten zum Hurrikan Irene:

    Irene befindet sich derzeit noch in Virginia und wird vor 20:00 Uhr Ortszeit nicht einmal Washington D.C erreichen. Es wird dann noch bis morgen, Sonntag Vormittag 8:00 Uhr dauern, bis es dann New York trifft. Also noch jede Menge Zeit und überflüssig zu sagen, dass es mir mehr als gut geht!
    New York ist nicht evakuiert worden, sondern nur Teile – ich bin nicht betroffen. Die Teile die evakuiert wurden, liegen alle auf annähernd Meereshöhe und am Wasser. Da solch Wirblestürme immer jede Menge Regen mit sich bringen und durch den Wind das Wasser herum schleudern, besteht natürlich Überflutungsgefahr, wenn man sich am Wasser befindet. Daher die Evakuierung dieser Teile.

    Für mich grenzt das alles ja schon fast an Panikmache. Klar möchte man sich auf das Schlimmste vorbereiten um gerüstet zu sein, jedoch hat Bürgermeister Bloomberg es ein bisschen übertrieben. Er hat dazu aufgefordert, sich Taschenlampen und batteriebetriebene Radios zu besorgen. Gestern Nachmittag gab es dann schon in ganz Manhattan keine einzige Taschenlampe mehr zu kaufen. Des weiteren wurde heute schon die U-Bahn komplett eingestellt (Samstag, 15:00 Uhr). Dabei regnet es noch gar nicht einmal…
    Witzig jedoch ist, dass Dank des Hurrikans das „historisch“ stärkste Erdbeben mit dem Epizentrum im Landesinneren, welches wir Dienstag hatten, komplett in der Schublade verschwunden ist. War aber auch witzig, mein erstes Erdbeeben quasi, war ein Spass. Bester Kommentar von meinem Arbeitskollegen als wir evakuiert wurden: Warum laufen denn die Leute alle über die Stiegen runter und nehmen nicht den Lift?! 😀
    Das Epizentrum des Erdbebens war allerdings unterhalb von Washington. D.C., sprich bei uns wars nur eine kurze ca. 10 Sekunden lange Schaukelpartie! 🙂

    Der Hurrikan wird sich wohl auch eher als Schaukelpartie entwickeln, soweit ich das im Gespür habe. Das Besondere an diesem Hurrikan ist, dass er nicht wie üblich bei Florida schon auf Land gestossen ist, sondern erst relativ weit nördlich in North Carolina. Die Wirbelstürme bilden sich ja in bzw östlich der Karibik und drehen sich dann gegen dem Uhrzeigersinn auf die US Küste zu. Über dem Meer bietet sich keinerlei Luftwiderstand, jedoch jede Menge Wasser zum Aufnehmen, weshalb der Orkan über dem Ozean wächst. Wenn er einmal die Küste trifft, schraubt er sich regelrecht der Küste entlang herauf (, da er sich ja gegen dem Uhrzeigersinn dreht). Jedoch einmal an Land angekommen, verliert er die Wassernahrungsquelle und bekommt deutlich mehr Widerstand. Das bedeutet: Die armen Schweine die den Orkan direkt an Land bekommen, bekommen jede Menge Wind und Wasser/Regen ab. Das ist dann echt kein Spass bei Windgeschwindigkeiten von 130 – 140 km/h. Aber dann verliert er immer mehr und mehr an Energie bis er schlussendlich ganz verblasst. Letztes Jahr hatten wir auch einen Hurrikan. Dieser traf jedoch schon weiter südlich an Land. Und was war… rein gar nix. Ein verregneter und etwas stürmischer Tag. Keine Taschenlampen-Leerkäufe, keine Evakuierungen, oder Sonstiges.
    Wie gesagt, Irene hat die Besonderheit, dass sie erst „verspätet“ an Land traf, trotzdem denke ich mir, dass bis sie bei uns ist, nicht mehr viel von ihr übrig sein wird. Ich halte euch jedoch auf dem Laufenden, weil was würde ich denn sonst an so einem verregnetem Sonntag tun! 😉