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  • Feiertage

    Soeben habe ich die US Feiertage im Kalender eingetragen! Jaja, ganz recht! Die sind entweder immer am Montag, oder am Freitag, sodass man nie einen Feiertag verliert. Sowas könnten wir in Österreich auch einführen, wenn ihr mich fragt.

    Also falls jemand mal nur übers Wochenende vorbei schauen möchte, so eignen sich jene mit dem Feiertag drauf natürlich am Besten!

  • Gruß von der Heimat

    Ich bin zwar noch nicht allzu lange hier herüben in New York (4 Monate) und schon scheint mich die Heimat zu vermissen! Zumindest hab ich von zu Hause Nachricht erhalten, dass ein Foto von mir in der Tips veröffentlicht wurde:

    Hierbei handelt es sich um eine Werbung für den Feuerwehr/Musik-Ball in Gramastetten und nicht etwa um eine Vermisstenanzeige! 😉 Nun ja, gut dass niemand weiß, dass ich damals schon „leicht“ bedient war (hups)! Naja, es ist mir auch irgendwie anzusehen! Aber wie hat schon Arnie gesagt: „I’ll be back!“ Oder ich werd Gouverneur von Kalifornien! 🙂

  • Daybreakers

    Heute Abend stand der Film „Daybreakers“ auf dem Programm. Dabei handelt es sich um einen Vampirfilm. Jedoch nicht um einen wie den zig anderen. Nein, dieser hier zeigt, was wäre, wenn die Vampire die Oberhand gewinnen und die Menschheit quasi auslöschen bzw. wie Tiere halten um an Blut zu kommen. Bekommen sie jedoch nicht genug menschliches Blut dann degenerieren sie zu willenlosen Rießenfledermäusen. Leider haben sie aber mehr Menschen gejagt und verwandelt, als in ihren Farmen zu halten und so sind die Vampire geradewegs dabei ihre Blutreserven auf zu brauchen. Die großen Blutproduzenten versuchen jedoch Blut künstlich her zu stellen um so die Reserven zu decken. Mitten drinnen ist der Blutanalyst Edward. Ein Vampir, der eigentlich nie ein Vampir werden wollte. Durch Zufall stößt Edward jedoch bei einem Autounfall auf Menschen, die ein Mittel gefunden haben um Vampire wieder in Menschen zu verwandeln. Er schließt sich ihnen an und versucht das Mittel für die Masse zur Verfügung zu stellen.

    Der Film startete eigentlich ganz gut. Er zeigt die Probleme auf, mit denen eine Vampirpopulation kämpfen muss: Regelmäßig Blut, unterirdische Gänge für den Tag, Vampirkinder die sich selbst in die Sonne setzen, weil sie nie erwachsen werden. Jedoch hoffte ich mehr auf ein Gemetzel zwischen den willenlosen Fledermäusen und den Vampiren. Wie ich jedoch fest stellen musste, handelt er eher davon die Welt von der „Vampirseuche“ zu befreien. Dem guten Anfang folgt dann leider eine ziemlich lahme und vorhersehbare Story. Der Film war echt eine Enttäuschung! Wer auf Vampirzeugs steht, wird ihn sich vielleicht doch ansehen, aber meiner Meinung nach ist er das Geld für die Karte nicht wert!

  • American Football und die Sportbar

    Zur Zeit laufen die Football Playoffs hier in den Staaten und das ist natürlich so, wie wenn bei uns die ÖSV Leute mit den Brettern die Piste runter fegen. Sprich jeder sportbegeisterte Amerikaner verfolgt dieses Ereignis. Und die meisten in den Sportbars – also Bars in denen überall Fernseher hängen und man das Spiel neben ein paar Bier ansehen kann. Gestern war wieder so ein Spiel und ich wurde eingeladen, eine Truppe in die Bar zu begleiten. Es spielten 4 Mannschaften, die New York Jets gegen die Cincinnati Bengals gefolgt von den Philadelphia Eagles gegen die Dallas Cowboys. Das ganze dauerte von 16:00 Uhr bis Mitternacht – nur um mal ein Gefühl für die Spieldauer zu vermitteln. Ich wurde natürlich tiefgehenst in die Footballregeln eingeführt, kaute mit an den Hühnerkeulen und genoss das eine oder andere Bier. Das Konzept so einer Sportbar ist schon irgendwie toll. Du bekommst die ganze Zeit Snacks zum Futtern, wie eben in Form dieser Hühnerkeulen und eben auch alles zu trinken, was es in einer Bar eben gibt. Nebenbei noch einen Haufen begeisterte Fans und gute Stimmung. Ich als „Außenseiter“ hab natürlich auch kein Problem damit, mich für die Touchdowns beider Teams zu freuen – außer wenn natürlich die New York Jets, oder die New York Giants spielen! 😉 Bezüglich Football kann ich eigentlich nur sagen, dass der Sport um einiges tiefgehender ist, als man am Anfang denkt. Es ist nicht so, dass sich die Typen nur die Schädel einschlagen und den Ball wollen, nein, da ist echt viel Strategie dahinter, die dann die Spiele sehr sehr interessant machen! Ich glaube, ich werde Football nun wohl öfters verfolgen! 🙂

  • Kunstausstellung

    Am Donnerstag hatte ich die Gelegenheit mal so eine richtige Kunstausstellung ala New York zu besuchen. Ich bin zwar jetzt nicht der große Kunstkenner/liebhaber, aber die Tochter von Lindas Cousine, welche eine Kunstuniversität besucht, durfte ihr Gemälde auch mit aus stellen. Tja, das war für Linda natürlich ein Pflichttermin – wie sich raus stellte scheinbar für die gesamte Verwandtschaft – und sie fragte mich, ob ich nicht mit kommen will. Tja, wenn ich schon die Gelegenheit habe, warum nicht. Wir fuhren dann also rauf nach Chelsea, dem Galerieviertel in New York. Dort angekommen gings in ein altes Lagergebäude rein, welches total umgebaut worden ist. Nun befanden sich dort in den 8 Stöcken lauter Austellungen, jeder Stock eine Eigene. Ich bin dann aber nur im 4. Stock geblieben und was ich dort sah deckt meinen Kunstbedarf für die nächsten 30 Jahre! 🙂 Ein paar Gemälde waren ja wirklich gut, so auch dass von Lindas Verwandtschaft, aber manche anderen „Kunstwerke“ habe ich glaub ich schon mal im Kindergarten selbst zustande gebracht. Tja, an mir ist eben ein Künstler verloren gegangen. Was auch ganz witzig war: Die klischeehaften künstlerischen Personen. Fettiges Haar, kein Sinn für Mode, meistens die Haare lang und hinten zusammen gebunden und natürlich ein Glas – oder in diesem Fall Plastikbecher – Wein in der Hand (den gabs gratis dazu, da hab ich natürlich auch mal zugegriffen). Wir sahen uns natürlich alles an und quatschten mit den Verwandten von Linda. Nach 1 Stunde machten wir uns jedoch wieder auf die Socken, da wir 1. alles gesehen hatten, 2. es da drinnen sau heiß war und 3. es langweilig wurde! 🙂

    Nach Lindas „Pflichtbesuch“ gingen wir noch auf den einen oder anderen Drink. Auf gings also in den angrenzenden Meatpack District – der Snopgegend wo die „Gödigen“ hin gehen. Dort fanden wir dann ein scheinbar neues Lokal, dass natürlich gleich mal gecheckt werden musste: Abe & Athur’s Restaurant. Fazit: Wirklich ein gutes Restaurant mit einer 2 stöckigen Bar. Sehr geräumig, gute Musik und nette Kellner – wobei sowieso jeder Kellner in New York nett ist, denn immerhin wollen sie ja dein Trinkgeld! 🙂 Es blieb jedoch nur bei ein paar Drinks, denn schließlich ist ja hier der 6. kein Feiertag (keine Sorge, meiner ist dann am 18. 🙂 ) und wir mussten am nächsten Tag arbeiten.