Blog

  • Flieg Voglein flieg

    Is ja cool. Jetzt bin ich grad mal seit Dienstag in den Staaten und heute darf ich schon zum Kunden, weil er irgendein Problem mit der Performance hat! 🙂 Aber zum Glück läuft das nicht so wie in Österreich, wo ich erst in einen Flieger rein muss. Nö, hier geh ich mal gemütlich ins Büro und schreib diesen Blogeintrag – bin sogar noch alleine um halb 9 morgens – und dann werd ich mich mal zur U-Bahn begeben! Aber jetzt heißt erst mal Kaffee.

    Was hat sich sonst so getan: Wie gesagt, ich suchem momentan eine WG und ich habe Glück, denn 2 Leute haben sich schon gemeldet. Der eine in Chelsea, welches mitten in Manhattan liegt, der andere drüben in Jersey, welcher aber ein weit besseres Apartment anzubieten hat. Der in Chelsea befindet sich übrigens grad in Westafrika und möchte jemanden, der auf seine Wohnung aufpasst. Jedoch kann ich sie mir nicht einmal von innen anschaun, deshalb ist der wohl nicht grad ein Favorit. Naja, ich werd mir mal beide am WE anschaun und hoffen, dass ich noch mehr Antworten bekomm!

  • Wo wohnen die 2te

    Wie man dem Titel schon entnehmen kann, wird sich das Kapitel Wohnung wohl auch noch eine Weile hin ziehen. Für mich ist es momentan ziemlich schwer zu entscheiden, wo ich wohnen möchte, da ich nicht irgendwo blindlings einen 1-Jahres Mietvertrag unterschreiben will, wo ich dann am Ar** der Welt, bzw. New York verweilen muss. Darum hab ich mich jetzt dazu entschlossen, das Apartment in Jersey noch für die nächste Woche zu verlängern und momentan mal irgendwo eine WG in Manhattan zu suchen. Das sollte mir genügend Zeit für die eigentliche Wohnungsuche geben! Na hoffentlich klappt auch alles! 🙂

    Ich hab mich sogar bei einer WG eingeschrieben, welche über ein Gästezimmer verfügt, mitten in Manhattan! Das wäre natürlich das Beste überhaupt!

    Aber die nächsten paar Tage werden das schon weisen!

  • Erster Ausgang

    Gestern Abend hatte ich das Glück, dass mich Pumsti mit zum Dinner nahm. Ein Freund von ihm ist grad in der Stadt auf einer Konferenz und Andreas fragte mich, ob ich mich dazu gesellen möchte. Natürlich lehnte ich nicht ab und so ging es um 19:00 Uhr wieder rein in die Stadt und wir machten uns auf zum Japaner. Dort gabs dann das verschiedenste Essen: Erbsen, roher Fisch, Schweinebraten, gedünstetes Ei, gebratene Makrele – sprich Steckerlfisch, usw. Aber das Beste daran war, dass der Pitcher Bier nur 12 Dollar kostete! Ein Pitcher ist ein Krug in den 60 oz rein gehen. Und 60 oz entspricht 1.77 Liter. Aber keine Angst, wir teilten uns natürlich die 4 Pitcher zu dritt! 😉 Als wir mit dem Essen fertig waren, gings wieder raus auf die Straße. Als Nachspeise bekam jeder von uns noch ein Stamperl mit Zucker darin, welches dann vor der Eingangstür in Zuckerwatte verwandelt werden konnte. Unser nächstes Ziel war dann noch eine gute Weinbar in der wir einen köstlichen Roten genießen durften, aber fragt mich nicht welchen – bin nicht so der Weinkenner! 🙂 So verbrachten wir einen gemütlichen Abend in Manhattan und um 23:15 Uhr gings dann aber wieder ab nach Hause, wo auch schon das Bett wartete!

    Das einzige was an dem Abend nicht so toll war: Ich hatte meine Kamera daheim liegen lassen und somit konnte ich leider keine Bilder machen! Ein Fehler, der mir nicht mehr so schnell passieren wird!

  • Der Trip

    Hier noch ein paar Bilder vom Trip selbst. Wie gesagt: Er war eigentlich sehr angenehm und ruhig:

    Hier werden gerade die Koffer in Wien eingeladen und nebenbei sieht ma den netten kleinen Bildschirm der mir den Flug um einiges angenehmer gemacht hat.

    Hier ein Aua-Vogel, der gerade abgehoben ist und recht noch ein paar Koffer, die scheinbar übersehen wurden… meine waren zum Glück nicht dabei! 🙂

    Ja…. Österreich, wunderschönes Österreich noch ein letztes Mal!

    Hier nach der Landung auf dem JFK Flughafen. Die Landebahnen waren fast ganz schwarz von dem Abrieb der Reifen bei der Landung.

    Als nächstes ein kleines Impressum von der Taxifahrt vom Flughafen zum Apartment:

    Nach ca. einer Stunde Fahrzeit war ich dann auch im Apartment, welches gar nicht mal so schlecht ist:

    Und jetzt die Aussicht vom Apartment:

    Ja, das auf der anderen Seite des Hafens ist Manhattan! 🙂

    Venzi im Arbeitsoutfit und sein neuer Büroplatz! 🙂

    Und zu guter Letzt die Aussicht aus dem Fenster, dass ihr hier seht – Ground Zero:

    Und nochmal in Groß:

  • Endlich da!

    GESCHAFFT! Endlich bin ich hier in New York City! Und auch schon in der Arbeit! 🙂 Die Reise verlief ganz gut. Zuerst hieß es in Linz erst mal 10 Minuten länger warten wegen Lufraumüberlastung – und dass um 8 Uhr in der Früh über Linz…. naja, wenn die meinen. Aber dann blieb es zum Glück bei den 10 Minuten und ich konnte endlich an Bord gehen. Auf dem Weg zur Maschine traf ich dann noch Erwin, einen Bekannten aus Alkoven, der auch am Flughafen arbeitet – wie ich raus fand! 🙂 Der Flug nach Wien selbst war ganz Ok: 35 Minuten lang und eine herrliche Aussicht über Österreich, da wir nur auf einer Höhe von 4km waren. Nur wär der Flug nichts für Rainer gewesen: Eine Propellermaschine und so laut als würde man mit der Hilti ein Loch in die Wand bohren. In Wien wurde dann die Wartezeit von 1 Stunde Gott sei Dank durch gratis Internet etwas erträglicher und es hieß dann endlich boarding! Im Flugzeug selbst hatte ich auch nochmal Glück: Neben mir blieb der Sitzplatz frei und ich hatte einen eigenen Bildschirm im Sitz des Vordermannes eingebaut. Der Fensterplatz bei beiden Flügen zählt jedoch nicht zu Glück, die hatte ich so reserviert! 🙂 Aber das bedeutete: Viel Platz und reichlich Entertainment für die 9 Stunden Flug. Allerdings sind 4 Filme für 9 Stunden dann doch etwas zu wenig. Aber ich konnte auch ein wenig Schlafen und so hatte ich einen sehr ruhigen und angenehmen Flug rüber nach New York. Was jedoch auch etwas schlecht war, denn ich hatte viel Zeit um zu überlegen und fragte mich pausenlos, ob es denn die richtige Entscheidung war, hier her zu kommen. Schließlich und endlich landete ich dann ohne Zwischenfälle in New York und ich musste erst mal zur Einwanderung. Davor hatte ich schon ein wenig Angst – immerhin werden hier normalerweise die Visum nochmal genau durchgecheckt. Aber ich hatte wieder mal Glück: Der Typ dort war es wohl schon Leid noch immer in der Arbeit zu sitzen. Er redete nicht mal mit mir! Ich gab ihm den Pass, er riss das Formular aus dem Pass, stempelte alles, zog den Pass durch den Scanner und gab mir zu erkennen, dass er gerne meine Fingerabdrücke nehmen möchte – UND DASS WAR’S. Keine einzige Frage, was ich hier mache, oder ob ich ein Terrorist bist, einfach nichts und somit war ich in den USA! 🙂 Auch die Koffer kamen beide an und ich machte mich auf zur Wechselstube. Dort wechselte ich dann meine Euros in Dollar – nur leider zu einem beschissenem Kurs: 1,27 anstatt der grade aktuellen 1,47! Aber naja, noch immer über 240 Dollar für 190 Euro! Dann machte ich noch einen Anruf bei meinen Eltern, dass alles gut ist und es ging rein ins Taxi. Der Fahrer war auch ganz nett und fuhr mich direkt vor die Haustür, obwohl ihm vorher nicht ganz klar war, wo denn nun wirklich hin musste. Aber er rief ein paar Freunde an und machte die Adresse ausfindig! Um 16:15 Uhr Ortszeit war ich dann endlich in meiner temporären Bleibe. Und ich hab sogar einen schönen Ausblick auf Manhattan! Da ich dann doch schon ziemlich lange auf den Beinen war, entschied ich das Auspacken auf den heute morgen zu verschieben und warf mich noch vor die Glotze bis mir um 20:00 Uhr die Augen zu fiehlen.