Kategorie: USA

  • Boston

    Letztes Wochenende war Boston angesagt. Da Manuel – einer von Jointis Truppe – noch immer in den Staaten, bzw. in Boston ist, haben wir beschlossen, dass so ein Besuch von mir in Boston sicher interessant wäre. Am Osterwochenende war es dann so weit. Ich hatte rießen Glück, so kostete mich der ganze Ausflug nur 31 Dollar für den Bus, da ich die erste Nacht bei Manuel und die zweite bei Ardi – einem Arbeitskollegen von Manuel – schlafen konnte. Des Weiteren hat Manuel für ein Rundum-Programm gesorgt. Los gings gleich mal am Freitag mit einem Basektballspiel der Boston Celtics. Die Karte war ebenfalls gratis, so war ein anderer Arbeitskollege Besitzer Premium Tickets, die er uns einfach so gab. Premium Tickets heißt: Super Blick auf Spielfeld, gratis Futter, die Bar im Rücken! Einfach ein Traum. Das Spiel jedoch war nicht so toll, haben die Celtics doch gegen die Houston Rockets in der Verlängerung verloren! 🙁

    Thomas und Ardi, beide Österreicher – der eine in Toronto, der andere in Boston

    Rest der Truppe: Manuel, Jerry und Ardi – allesamt Arbeitskollegen

    Celtic Dancers – die Cheerleader… einfach WOW! 😉





    Nach dem Spiel gings dann noch auf in die Stadt um dort ein Bisschen abzufeiern. Eine Freundin von Ardi hatte Geburtstag und das wurde natürlich gleich mal genutzt um gratis in den Schuppen zu kommen. Dort gings dann richtig los – Party bis in den frühen Morgen. Auf dem Weg zum Auto dann schon mit leichten Hindernissen.

    Am Samstag war dann Sight-Seeing angesagt. Zuvor mussten wir haben noch ein paar Flaschen für die Party am Abend auftreiben. Wunderbar, wenn man so am hellichten Tag mit einer unauffälligen braunen Papiertüte durch die Gegend läuft.

    Danach gings dann eben ab in die Downtown von Boston. Schon ein ganz nettes Städtchen. Direkt am Meer mit einer rießen Bucht. Überall Studentinnen – dort sind ja Unis bis zum Abwinken, die Bekannteste davon ist wohl Havard. Auf den Straßen trieben sich natürlich auch überall die Streetperformer – also Leute die einfach irgendeine Show machen – herum. Dort bekamen wir einen Typen zu sehen, der es wirklich drauf hatte. Ein gebürtiger Australier, der sich mit seinen Shows durchs Leben kämpft, eigentlich bewundernswert!




    Am Abend war dann wieder Party angesagt, eben bei Ardi zuhause. Tja was soll ich sagen… Fotos gibts jetzt mal keine von der Party und sie war saugeil – bis die Polizei dann gegen Mitternacht meinte, wir sollen doch eher aufhören, weil die Nachbarn schlafen wollen! 😀 Das Ganze ging dann weiter zu einem anderen Apartment – spontan hat sich jemand bereit erklärt bei ihm weiter zu feiern. Manuel und ich entschlossen uns aber fürs hier bleiben, da ja noch genügen Drinks da waren! 🙂

    Sonntag war ebenfalls super – bis auf das Aufräumen! Los gings mal mit dem Saubermachen von Ardis Wohnung – hier mal ein kleiner Hinweis, wie die Party ca. abgelaufen ist:

    Danach hieß es rein ins Audi-Cabrio und quer durch Boston zu Stephan. Stephan ist der Mitbewohner eines Arbeitskollegen von Manuel und Ardi. Der Kollege war aber eigentlich gerade beruflich in Österreich, das hinderte aber Stephan nicht daran uns zu einem Barbecue (BBQ) einzuladen. Was es gab: Den Osterhasen, ähm Hasen! 🙂 Hier muss man sagen, dass Stephan ein Kochlehrer für Haubenköche ist. Unterstützung bekam er von seinem Freund und ehemaligen Schüler. Ihr könnt euch also vorstellen: DER WAHNSINN! Los gings mit Shrips und Käse mit Cracker, dann weiter mit Gemüsezeug und selbst zusammengestellte Raviolie mit Feigen und Walnüssen. Zu guter Letzt kam dann der Hase dran. Den könnte ich zwar nicht mehr frisch genießen, da ich meinen Bus noch erwischen musste, aber selbst 2 Tage später in der Mirkowelle aufgewärmt, schmeckte er unglaublich – und Leute, ich bin eigentlich kein Hasenfan (was Essen anbelangt! ;)) Ich kann mir also nur im Traum vorstellen, was die 2 da Frisch aus dem Ofen gezaubert haben!

    Das Wochenende selbst war wie ihr euch sicher denken könnt, der Hammer! Gut gut, das Sight-Seeing ist dieses mal ein bisschen zu kurz gekommen, aber Ardi ist ja nach Boston übersiedelt, so wie ich nach New York, also werde ich sicher öfters mal kurz (4 Stunden mit dem Bus!) vorbei schauen!
    Aus dem Besuch von Joe ist übrigens leider nichts geworden, dafür kommt jedoch Manuel Seyr mit seiner Frau am Samstag für 4 Tage rüber! 🙂

  • 6 Monate in den USA

    Heute auf den Tag genau ist es ein halbes Jahr, dass ich in die Vereinigten Staaten von Amerika gekommen bin. Einerseits ist die Zeit für mich wie im Flug vergangen, andererseits denke ich natürlich auch immer wieder an Zuhause und die Freunde, die dort verweilen. Ebenso werde ich gestern in einem Jahr meinen letzten Arbeitstag bei meiner Firma haben – falls die Pläne so bleiben, wie sie gerade sind. Irgendwie ist das Ganze ein zweischneidiges Schwert. Während meine Freunde, Familie und Natur zuhause auf mich warten, habe ich hier doch quasi ein zweites Leben aufgebaut und eine Menge Leute kennen gelernt bzw. den einen oder anderen Freund. Wenn ich jetzt zurück blicke, kann ich nur sagen, dass es die richtige Entscheidung für mich war und eine Erfahrung fürs Leben, die nicht jeder macht! Und eines könnt ihr euch auch sicher sein: Ich werde meine restliche Zeit hier herüben auf alle Fälle genießen – wie lange das auch sein mag!

  • Philadelphia

    Wie die fleißigen Leser meines Blogs wissen, hatte ich ja Besuch von Jointi die letzten 2 Wochen. Eigentlich waren es eher vorletzten Sonntag und das letzte Wochenende, da die Truppe die Gelegenheit beim Schopf packte und gleich eine kleine Rundtour machte (Niagarafälle, Boston, Philly, New York). Der Ausflug nach Philadelphia fiel auf das letzte Wochenende, weshalb mich die Truppe fragte, ob ich denn nicht mit kommen möchte. Natürlich nahm ich das Angebot an, da die Stadt ja sowieso auf der Liste stand und es in der Gruppe sicher mehr Spass macht, als alleine. An dieser Stelle muss ich jetzt jedoch sagen: Wenn du zu den Lesern gehörst, der meint, ich schreibe immer nur Romane, so solltest du jetzt gleich runter zu den Bildern scrollen. Für alle anderen, hier gehts weiter: Eigentlich habe ich ja nicht allzu viel von Philly erwartet. Die Rocky-Filme wurden dort gedreht – die berühmte Szene, wo Rocky die Stufen rauf läuft und dann oben umher springt. Dann gibts noch das Rathaus mit William Penn – dem Gründer der Stadt – oben drauf, ein paar Museen und Philadelphia dient als Hauptstadt für den Bundesstaat Pennsylvania. Tja, das war so ca. alles was ich von der Stadt gewusst habe. Doch leider muss ich sagen, dass ich da ein bisschen eine Wissenslücke hatte. Philadelphia spielt in der Geschichte der USA eine sehr große und wesentliche Rolle. Denn neben den oben genannten Sehenswürdigkeiten gibt es dort auch noch die Liberty Bell und die Independence Hall! Die Liberty Bell – Freiheitsglocke – wurde damals geläutet, als die Amerikanische Unabhängigkeitserklärung am 8. Juli 1776 zum ersten Mal öffentlich verlesen wurde. Die Independence Hall – Unabhängigkeitshalle – war eigentlich das Staatshaus von Pennsylvania wo sich der Sitz der Regierung des Staates befand. Dort wurde aber die Unabhängigkeit von England beschlossen. Es versammelten sich damals George Washington, Thomas Jeffersion, Benjamin Franklin, sowie alle anderen Gründungsväter der USA und beschlossen mit den Briten ein für alle Mal Schluss zu machen. Ursprung war übrigens die Teesteuer, die der König den Konolialisten auferlegen hatte! Eines führte zum Anderen: Teesteuer, nein danke; Was will der Typ da drüben eigentlich von uns; Wir zahlen steuern, aber zu Vertretern in diesem Land und nicht nach England;… Tja, Philadelphia war nicht nur ausschlaggebend für die Geschichte der USA, die Stadt hatte auch einen weltberühmten Einwohner: Benjamin Franklin Der Mann hatte wirklich ein aufregendes Leben und betätigte sich unter anderem als Verleger, Staatsmann, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder, Naturphilosoph und Freimaurer. Aufzuzählen, was der Mann alles in seinem Leben erreicht hat, würde den Blog-Post hier sprengen, aber hier ein paar Dinge am Rande: Er erfand die Brille, den Blitzableiter (Experiment mit dem Drachen und dem Schlüssel), er hat die Feuerwehr eingeführt, für Straßenbeleuchtung gesorgt, und und und! Der Mann hat wirklich Einiges weiter gebracht und war eben auch noch ein Gründungsvater der USA. An dieser Stelle wird es glaub ich wohl Zeit für ein paar Bilder:

    Das Chinatown Gate als Zeichen der Freundschaft!

    Franklin Bridge

    Independence Hall

    Rathaus

    Für Michi Kopp: Swaziland Michi, SWAZILAND! 😉

    Schönes Wetter = Biker; da bekomm ich wieder Sehnsucht auf meine Bandit! 🙁

    Rocky Statue sowie die Rocky Stiege

    Die Sonne ist schon stärker als gedacht – Venzi mit leichtem Sonnenbrand! 🙂

    Liberty Bell vor der Independence Hall

    Independence Hall von Innen sowie der Uhrturm wo einst mal die Liberty Bell war

    Die letzte Ruhestätte von Benjamin Franklin

    Ich geh Jointi schon auf den Wecker mit meinen Papparazi-Aktionen! 😉

    Und dafür werden mir gleich mal die Schuhbänder verschnürt, während ich nicht hin schau! 🙂

    Österreich ist überall! 🙂