Kategorie: USA

  • Road Trip durch Georgia

    Anfang November musste ich von der Arbeit aus für 3 Tage nach Columbus im Bundesstaat Georgia (siehe Karte). Ja, ich war seit langem wieder mal für die Firma und nicht aus reinem Vergnügen unterwegs, und dennoch habe ich es zustande gebracht, aus Arbeit Vergnügen zu machen. So lud mich ein Arbeitskollege am folgenden Wochenende zu sich nach Florida ein (Beitrag folgt) und wir beschlossen, die 5 Stunden in Kauf zu nehmen und einen Road Trip durch Georgia zu wagen. Georgia ist einer der Südstaaten der USA und befindet sich zwischen Flordia, östlich liegend und Alabama, westlich liegend. Columbus befindet sich innerhalb Georgia ganz im Westen und grenzt and Phenix in Alabama (wo wir auch waren, damit konnte ich gleich 2 Bundesstaaten mit einer Klappe schlagen! :)) Von dort aus gings quer durchs ganze Land bis wir dann in Florida nach Süden weiter fuhren. Eigentilch gibts ja nicht viel zu sehen und dann doch wieder alles Mögliche. Georgia war eine der Baumwoll-Kolonien und natürlich Teil der Konföderation im Bürgerkrieg. Die Konföderierten-Fahne sich man noch immer ab und zu, ebenso wie die Baumwoll-Felder. Dazwischen ist viel Land mit wenig Population, alles wie aus dem Film! 🙂

    Georgia, bzw. der Süden generell ist bekannt für das BBQ. Wundervolles Gericht, jedoch nicht sehr gesund!

    Die Säulen von Fort Benning, ein großer Army-Stützpunkt

    Uralte Pepsi Werbetafel

    Mitten im Nirgendwo und dann „Vienna Cremes“?! Angeblich sind die „Vienna Fingers“ sehr berühmt hier herüben. Hab noch nie welche gesehen!

    Baumwollfeld

    Baumwolle

    Baumwolle in groß

    Baumwoll Knospe

    Florida! Grün und einladend! 🙂

  • Los Angeles

    Los Angeles – die Stadt der Engel, die Stadt der Stars und Hollywood, die zweitgrößte Stadt der U.S.A (nach New York City! ;)) und die Stadt mit dem endlosen Horizont. Es war nicht mein erstes Mal in der Stadt der Engel. Das allererste Mal war ich mit Matthias Pöll und Rainer Denk im Jahre 2008 bei unserem gemeinsamen West Coast Trip. Damals hatten wir ein ausführliches Touristenprogramm mit allem was man so sehen muss – Hollywood, Beverly Hills, Santa Monica und Venice Beach und vieles mehr. Grund genug also um den ganzen Touri-Sch*** nicht nochmal durch zu machen. Aber was dann? Manch einer wird es kaum glauben, aber L.A. bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten. Ich muss an dieser Stelle gestehen, dass mir L.A. bei meinem West Coast Trip damals am aller Wenigsten gefallen hat. Das lag mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit daran, dass wir einfach nicht wussten, was man so alles machen kann und wir deswegen nach zwei Tagen Touristen spielen eigentlich nicht mehr recht wussten, was wir noch machen sollen. Doch diesmal war es anders.

    Während ich leider keine Fotos vom Fortgehen hab, kann ich allerdings Hermosa Beach empfehlen, sowie ein paar Clubs von denen ich leider den Namen nicht mehr weiß, jedoch Shia LaBeouf (Transformers, Indiana Jones IV) auch gerne hin geht wie ich auf Fotos entdecken konnte. Komisch ist das Fortgehen dann in L.A. ja schon. So wurde ich in 2 Clubs mit dem Hand-Metalldetektor wie am Flughafen mal gründlich auf Waffen durchsucht. Das ist mir in New York City noch kein einziges Mal passiert.
    Was man in L.A., beziehungsweise mehr in der Umgebung auch machen kann, ist die Berglandschaft zu erkunden. Während sich Los Angeles in einem flachen, breiten Tal befindet, sind rum herum lauter Berge, die sich bis zu fast 3000 Meter in die Höhe erstrecken! Ein sehr kontrastreicher Gegensatz wenn man sich gerade am Pazifik bei 25 Grad befindet und dann binnen einer Stunde auf einmal über 2000 Meter Höhe und 10 Grad ist. Die Landschaft erinnert dort oben allerdings ein wenig an Österreich und mein Herz wurde wieder etwas schwerer bei dem Anblick… und auch weil ich einfach 0 Kondition mehr habe! 😉
    Was man übrigens noch machen kann, ist zu BevMo! (Beverages and More) zu gehen und dort Stiegl zu kaufen! 🙂 🙂 🙂



  • San Diego

    Oktober brachte den Columbus Day und mit sich ein langes Wochenende, was ich natürlich sofort nutzte um wieder einmal ein wenig herum zu kommen. Diesmal gings nach San Diego und Los Angeles (Beitrag folgt). Es war mein erstes Mal in San Diego und ich habe scho viel über die Stadt gehört. Sie befindet sich ganz im Süden von Kalifornien und ist nur eine halbe Stunde von der mexikanischen Grenze entfernt, wo sich dahinter gleich Tijuana befindet. San Diego ist außerdem mit ihren 1,3 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt in Kalifornien, sowie die achtgrößte in den U.S.A. Die Jahres-Durchschnittstemeratur beträgt 17,3°C, die monatliche Niederschlagsmenge 24 mm, weswegen sie von ihren Bewohnern als „America’s Finest City – Amerikas feinste Stadt“ bezeichnet wird.
    San Diego gehörte nicht immer zu den U.S.A, ebenso wenig wie Kalifornien. Die Stadt wird zwar als Geburtsort von Kalifornien bezeichnet, wurde aber am 28. September 1542 von einem Spanier gegründet und unter die Administration der spanischen Krone gestellst. Vom Süden her wurde dann Kalifornien – damals als Staat noch nicht vorhanden – von den Spaniern besiedelt, ehes es und somit auch San Diego 1821 durch Mexikos Unabhängigkeit dann unter mexikanisches Territorium fiel. Erst 1850 wurden San Diego und Kalifornien im Mexikanisch-Amerikanischen von den U.S.A erobert und Kalifornien zum einunddreißigsten Bundesstaat erklärt.
    Übrigens hat auch Hollywood gefallen an San Diego gefunden und dort den kompletten Film zu Top Gun (Tom Cruise als Kampfpilot) gedreht. Neben dem Strand befindet sich die riesen AirForce Basis die im Film gezeigt wird. Die startenden und landenden Jets gleich neben dem Strand sind allerdings sehr gewöhnungsbedürftig.

    Für mich selbst war es eine sehr angenehme und erholsame Zeit dort. Obwohl Arnold nicht mehr allzu beliebt zu sein scheint, waren die Bürger trotzdem vollauf freundlich zu mir und brachten, zumindest kam es mir so vor, ein Bisschen mexikanische Gelassenheit mit sich.

    Die Top Gun Bar

    V-Man der Erforscher! 😉

    Sandburgenbau – 10 Dollar für 1 Stunde Lehrgang von diesem Herrn. Habs leider nicht gemacht!



    Ja, das Telefonkabel bitte nicht stören, schläft wahrscheinlich grad!

    🙂

    Baum mit riesen Wurzeln, keine Ahnung was für eine Gattung das war.

  • Ich bin dann mal in L.A.

    Kurzurlaub übers lange WE in der Stadt der Engel, diesmal aber mit privatem Reiseführer…. schönes Wochenende! 😉

  • Lollapalooza 2011

    Nachdem das Lollapalooza letztes Jahr ein voller Erfolg war (ein paar von euch werden jetzt einen Grinser auf setzen), durfte es heuer natürlich auch nicht fehlen. Erneut ging es mit Pumsti wieder zu Patrick und seiner Familie. Diesmal jedoch schon in Patricks neues Haus gleich beim Strand am Meer…. ähm See! Ich muss es wieder sagen: Chicago ist einfach genial, liegt es doch gleich am Lake Michigan. Eine Stadt direkt am Süßwasser-Meer. Genial, zumindest im Sommer. Vom Winter rät mir nach wie vor ein jeder ab! 🙂

    Der Zeitplan war ca. gleich wie letztes Jahr:

    Freitag war nicht mehr viel am Plan, außer sicher in Chicago zu landen und gemütlich bei ein paar Bier Abend zu essen.

    Samstag hieß es dann CHILLEN: Zuerst machten wir uns auf um Patricks neue Nachbarschaft und den Strand zu erforschen.


    Danach gabs wieder Segelstunden von Patrick. Diesmal konnte Pumsti ihn schon tatkräftig unterstützen, macht er ja selber gerade einen Segelkurs. Was im Endeffekt für mich dann soviel beteutete, wie: Einfach nur rum sitzn, a bissl in da Sonne schwitzn und ein Tag genießen.

    Huch, mein Auto! 🙂

    Haha, USA Kennzeichen, das „A“ darf aber trotzdem nicht fehlen! Ob das bei uns erlaubt wäre?!

    Sonntag stand natürlich ganz im Zeichen von Lollapalooza! Dieses startete zwar um Mittag schon, aber die ersten guten Bands kamen erst gegen 16:00 Uhr. Wie also die Zeit tot schlagen? Auch da fiel uns natürlich gleich was ein: Auf zum Strand! Die ersten Stunden wurde mal gemütlich am Strand gechilled und im Lake Michigan gebadet. Danach: Abtrocknen, Umziehen und auf ins Lolla-Getümmel!

    Auch Boba Fett war mit von der Partie! 🙂

    Das mit dem Abtrocknen nach dem Baden hätten wir uns sparen können. Leider war Regen für Sonntag angesagt und obwohl die Hoffnung bekanntlich zuletzt stribt, ist sie dann auch schlussendlich leider gestorben. Die schwarzen Regenwolken kamen über Chicago und entleerten sich mal kräftig über uns, was zur Folge hatte, dass bei niemanden auch nur ein Flecken Haut trocken blieb. Und mit keinem Flecken meine ich rein gar nichts. Ich war durch genässt bis auf die Boxershorts und weiter. Ich glaub einzig und allein meine Hose hatte noch einen Quadratzentimeter, der nicht nass war.
    Aber um ehrlich zu sein, es war mir nicht nur egal, nein, ich fand es eigentlich einfach genial. Viel zu lange war es schon her, dass ich wieder mal so richtig eingeregnet wurde. Das letzte Mal irgendwo beim Campen. Und da es trotz des Schauers nicht ab kühlte, war das Ganze einfach wie ein Sommergewitter, dass kurze Zeit leichte Abkühlung verschaffte.