Wer beschließt den Pacific Highway 1 in Kalifornien ab zu fahren, sollte unbedingt einen Stop beim Point Lobos Staatspark (bei Carmel) einplanen. Um genauer zu sein, der Stop sollte mindestens einen halben Tag lang sein! Dieser Park ist echt genial: Schwarze Kiesstrände, Seelöwen in freier Natur und einfach nur eine herrliche Landschaft. Das Paradies kann von hier nicht mehr weit weg sein! Der Park ist groß genug um auch mal 30 Minuten durch den Wald zu spazieren oder über 3 Stunden lang einfach mal die Kuste entlang zu marschieren. Mit den 10 Dollar Eintritt (pro Auto) kann ich diesen Park wirklich jeden empfehlen und es macht mich traurig, dass wir, Rainer, Matthias und ich damals bei unserem Westküsten Trip 2008 diesen Park ausgelassen haben, weil wir nichts davon gewusst haben!
Schwarzer Kiesstrand
Seelöwen beim Sonnenbad
Schwimmtraining
Jetzt machen die Aliens sogar schon Kreise in Steine, Kornfelder sind scheinbar nicht mehr genug! 😉
Wer sich mal in Kalifornien befindet, Zeit hat und das Auto liebt, sollte unbedingt am Pacific Highway 1 entlang fahren. Dieser Highway führt einem entlang an der pazifischen Küste von San Francisco bis nach L.A. In der Bay Area, also der Gegend rund um die San Francisco Bay geht dieser allerdings wirklich am Rande der Klippen entlang – wunderschöne Aussicht! Kalifornien ist übrigens der 3. größte Bundesstaat in den USA und nein, Arni ist leider seit Februar nicht mehr Governator! Er lässt sich scheiden und geht zurück nach Hollywood, Gerüchten zufolge ist er schon fix für Terminator 5 aufgestellt, aber wie auch immer… Die Größe von Kalifornien sollte man nicht unterschätzen. Auf der Karte sieht der Pacific Highway 1 ja wie ein Katzensprung aus, aber wenn man ihn fährt, braucht man geschätzte 8,5 Stunden! Auch wer glaubt, dass man dort mit 200 km/h runter glühen kann, irrt sich. Die Straße ist voll mit Touristen, die natürlich alle auf den Ozean und nicht auf die Straße schauen und somit kanns schon passieren, dass einer mit 80 km/h dahin schippert. Was allerdings nicht allzu langsam ist, denn die erlaubte Höchstgeschwindigkeit in Kalifornien beträgt lächerliche 65 Meilen pro Stunde, umgerechnet 104 km/h! :O
Dass die USA vom Öl abhängig ist, wissen die Meisten. Warum das so ist aber nur Wenige: Wer einmal raus kommt aus den Großstädten wird merken, dass er sich mittem im Nirgendwo befindet. Alles ist meilenweit weg – im wahrsten Sinne des Wortes. Befindet man sich mal einmal ausserhalb der Stadt, findet man dort nicht viel ausser verstreute Wohnhäuser. Ein Trip zum lokalen Supermarkt sind schnell mal 10km und mehr. Auf das Auto ist man bedingungslos angewiesen. Das Gleiche gilt auch hier für Kalifornien, immerhin ist es der 3. größte Bundesstaat nach Alaska und Texas. Daher ist es keine große Überraschung, dass ich für meinen Trip an der Westküste auch ein Mietauto brauche. Das Gute daran ist jedoch, dass der Typ hinter dem Schalter von der Mietautogesellschaft ca. in meinem Alter war. Da hat er doch glatt gemeint: „Ich hab genau das Richtige für dich. Den neuen 2011 Dodge Charger. Grad frisch bekommen mit grad mal 271 Meilen drauf!“
Aus sehen tut das Ganze dann so (hab ich grad nen breiten Grinser vom linken bis zum rechten Ohr):
Die Daten:
Marke: Dodge
Modell: Charger
Variante: 3.5 i V6 24V
PS: 292
Gewicht: 1,735t (fetter Kunt)
Tankinhalt: 68l
Verbrauch: 9,6l (:O, mei alter Colt hat da mehr gefressen)
Länge: 5082mm
Breite: 1891mm
Höhe: 1479mm
Wem das Auto jetzt nichts sagt, der kennt vielleicht den Großvater: Der 1970 Charger aus dem Film „The Fast and the Furious“:
Und es geht mal wieder in die Weltgeschichte: Für meine Firma geht es diesmal auf zum schönen, sonnigen, mit blauen Küsten bestückten Kalifornien. Oder besser gesagt ins Herz von Silicon Valley (1 Stunde südlich von San Francisco) zu Oracle selbst um dort erneut auf einer Exadata Maschine Tests durch zu führen und um hoffentlich wieder einen Haufen Nerds kennen zu lernen. 2 Wochen dauert das Ganze und was das heisst, wisst ihr hoffentlich!? Am Wochenende dazwischen wird mal wieder richtig Gas gegeben! Das Treffen mit Arni fällt jedoch leider aus, meine Pläne bringen mich weiter in den Süden an die Monterey Bay und zu Carmel und Monterey selbst. Kommunikationstechnisch werde ich daher für die nächsten 2 Wochen rein gar nicht erreichbar sein, aber dafür könnt ihr euch schon mal auf den Bericht nachher freuen!
Momentan treibt mich meine Arbeit gerade ziemlich viel durch die USA. Minnesota und Conneticut standen die letzten Wochen am Program und nach Kalifornien gehts schon wieder am Sonntag. Während der Trip nach Conneticut nur kurze 2 Tage am Wochenanfang dauerte, so war der Trip nach Minnesota, oder besser gesagt Minneapolis von Mittwoch bis Freitag, was natürlich genial war um dort auch noch gleich das Wochenende zu verbringen.
Minneapolis liegt im Bundesstaat Minnesota welcher sich geografisch im „Midwest“, also in der Mitte der U.S.A. befindet. Man könnte auch sagen im „Nirgendwo“ der U.S.A. Die Population der USA is ja bekanntlich am Größten an den Küsten und nicht in der Mitte. Minneapolis wurde am Mississippi River erbaut und liegt gleich gegenüber von St. Paul, der Hauptstadt am anderen Ufer des Flusses. Da sie daher sehr eng verwachsen sind, bezeichnet man sie allgemein als „Twin Cities“ (Zwillingsstädte). Die Geschichte von Minneapolis führt darauf zurück, dass durch den natürlichen Wasserfall des Flusses, welches sich an diesem Punkt befindet, viele Getreidemühlen erbaut wurden. Daher hat die Stadt auch den Spitznamen „Mill City“ (Mühlenstadt). In Minneapolis wurde auch die erste Brücke erbaut, die sich über den Mississippi erspannte und damit das Tor zum Westen der USA öffnete. Während all dem Historischen bietet Minneapolis auch noch eine geniale Musikszene. Livemusik gibts in fast jedem Lokal (zumindest hatte ich den Eindruck) und die Stadt brachte dank der kalten Winter Stars wie Prince und geniale Jazz Musik hervor. Des Weiteren befindet sich dort auch noch das größte Einkaufszentrum der USA mit einem eigenen Vergnügungspark – Eva, bitte die Idee an die Geschäftsleitung weiter leiten – und einem rießen Lego-Land drinnen, sowie ein Restaurant genannt „The Newsroom“ in dem man eine Zeitreise zurück bis in die 30er machen kann.
Noch ein paar Daten zur Stadt bevors zu den Fotos geht – Rudi K., stell an dieser Stelle lieber mal dein 56k Modem ab, das sind ein paar! 😉
Gegründet: 1867
Benannt nach: Dem Dakota (Indianerstamm) Wort „Mni“ für Wasser und dem griechischen Wort „Polis“ für Stadt
Einwohner: 382.578
Fläche: 151.3 km2
Seehöhe: 264m
Der Mühlen-Ruinen-Park
Hui, keine Waffen da drinnen erlaubt…. Frechheit! :/